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Illing, H.A. (1962). Toch, Hans (Hrsg.): Legal and Criminal Psychology. New York (Holt, Rinehart & Winston, Inc.) 1961, 426 Seiten, 8.00 $.. Psyche – Z Psychoanal., 16(4):787-787.

(1962). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(4):787-787

Toch, Hans (Hrsg.): Legal and Criminal Psychology. New York (Holt, Rinehart & Winston, Inc.) 1961, 426 Seiten, 8.00 $.

Review by:
H. A. Illing

Wie der Herausgeber in seiner Einleitung feststellt, wird Psychologie hier nicht klinisch dargestellt oder definiert. Vielmehr ist Psychologie, im ursprünglichen Sinne angewandt, “das Verständnis der menschlichen Seele” (Understanding of the human mind). Toch zitiert Scholom Alechem, der in seinen “3 Witwen” sagt: “Weißt Du was Psychologie ist? Es gibt ein Gemüse, Schnittlauch genannt. Wenn man es ansieht, ists nicht schlimm, es riecht gut und schmeckt gut. Aber versuche einmal es zu kauen! Du willst es nicht? Warum dann stopfst Du mich voll mit Psychologie?” Der Hrsg., beinahe sich verteidigend, beschwört den Leser, daß er keine solche Absichten mit seinem Buche hätte. Vielmehr läßt er eine Reihe von bedeutenden Sachkennern auf ihren Gebieten ihre Erfahrungen und Theorien austauschen. Es sind Juristen, Soziologen, Psychologen (allen voran Dr. Albert Ellis), Polizeispezialisten und Verwalter, Gefängnisdirektoren, Schulfachmänner und wenigstens ein Psychiater (Thomas S. Szasz). Das Buch ist in 3 Teile gegliedert; der erste behandelt juristische Fragen der Psychologie, mit einem besonderen Kapitel über die “Verantwortlichkeit des Verbrechers und die Psychiatrie”. Der 2. Teil scheint sich etwas mit dem ersten zu überschneiden: “Psychologie der Kriminalität”, obwohl die Kapitel hauptsächlich dem Begriffe des Verbrechens als einer Tat und dem Verbrecher als einer Persönlichkeit gewidmet sind. Dieser Teil schließt auch die Verwendung von Tests ein. Ein Kapitel ist auch noch der Aetiologie der Geisteskrankheiten und ihrer Behandlung gewidmet, wenn auch nur kurz und flüchtig. Der 3. Teil behandelt spezielle Probleme der Psychologie der Kriminalität. Der Rauschgiftsüchtige, der Alkoholiker und der kriminelle, sexuell Abnorme werden kurz behandelt. Da alle Teile des Buches fachkundige Diskussionen enthalten, halte ich es insofern für wichtig, als es weitere Diskussionen unter Juristen, Polizisten und solchen Laien anregt, die zwar mit der Justiz und dem Gesetz zu tun haben, aber dem Täter und seiner Persönlichkeit entweder hilflos gegenüberstehen, oder gar eine feindliche Haltung einnehmen.

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