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PEP-Web Tip of the Day

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Lange, J. (1962). Benton, A. L.: Der Benton-Test. 2., rev. und erw. Aufl. Stuttgart-Bern (Huber) 1961, Handbuch, 89 Seiten, kart. 12,50 Fr./DM, Vorlagehefte 1 und 2 zus. 22, — Fr./DM.. Psyche – Z Psychoanal., 16(4):790-791.

(1962). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(4):790-791

Benton, A. L.: Der Benton-Test. 2., rev. und erw. Aufl. Stuttgart-Bern (Huber) 1961, Handbuch, 89 Seiten, kart. 12,50 Fr./DM, Vorlagehefte 1 und 2 zus. 22, — Fr./DM.

Review by:
J. Lange

Der Benton-Test erschien 1958 erstmals in deutscher Sprache, und zwar in der amerikanischen Fassung von 1955. Dem bekannten Bender-Gestalt-Test sehr ähnlich, basiert auch dieses Verfahren auf den Erkenntnissen der Gestaltpsychologie, und hier wie dort müssen geometrische Figuren visuell aufgenommen und wiedergegeben werden. Während jedoch bei dem Bender-Gestalt-Test die Vorlage liegen bleibt und der Proband nur abzeichnen muß, verlangt die Standardanweisung des Benton-Tests nach 10 Sek. Darbietungszeit eine Reproduktion aus dem Gedächtnis. Es wird somit nicht nur die visuell-motorische Gestaltfunktion (L. Bender) erfaßt, sondern es kommen noch gedächtnismäßige Faktoren hinzu, die vermutlich entscheidend dazu beitragen, daß der Benton-Test im Vergleich zum Bender-Gestalt-Test eine bedeutend bessere Unterscheidung zwischen Hirngeschädigten und Normalen ermöglicht. — Sehr wertvoll für die klinischen Belange ist weiterhin, daß drei Parallelserien veröffentlicht sind, die den wiederholten Gebrauch des Verfahrens möglich machen; vor allem aber geben die 3 Variationen der Standard-Versuchsanordnung (Verkürzte Darbietung, Abzeichnen, Verzögerte Reproduktion) oft wichtige Hinweise auf die Schwere und Art der Störungen. Die Auswertung kann entweder nach der Anzahl der richtigen Reproduktionen oder nach der Fehlerzahl erfolgen. Obgleich beide Formen einen Index für die Genauigkeit der Perzeption und Reproduktion darstellen, ist es der Vorzug letzterer Methode, daß qualitative Charakteristika erfaßt werden können, die differentialdiagnostische Bedeutung haben. Obwohl der Benton-Test auf Grund seiner guten diagnostischen Möglichkeiten bei hirnorganischen Schädigungen vor allem im klinischen Bereich angewandt wird, hat er sich auch bei der Bestimmung des Entwicklungs- und Intelligenzalters bei Kindern und Erwachsenen bewährt. Wie schon L.

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