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Kuiper, P.C. (1962). PROBLEME DER PSYCHOANALYTISCHEN TECHNIK IN BEZUG AUF DIE PASSIV-FEMININE GEFÜHLSEINSTELLUNG DES MANNES, DAS VERHÄLTNIS DER BEIDEN ÖDIPUSKOMPLEXE UND DIE AGGRESSION. Psyche – Z Psychoanal., 16(6):321-344.

(1962). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(6):321-344

PROBLEME DER PSYCHOANALYTISCHEN TECHNIK IN BEZUG AUF DIE PASSIV-FEMININE GEFÜHLSEINSTELLUNG DES MANNES, DAS VERHÄLTNIS DER BEIDEN ÖDIPUSKOMPLEXE UND DIE AGGRESSION

P. C. Kuiper

Translated by:
P. Parin

Einleitende Bemerkungen:

Meine Arbeit über die Systematisierung der psychoanalytischen Technik (vergl. Psyche XV [1961/62]) hat lebhafte Diskussionen ausgelöst. In jenem Aufsatz hatte ich zu zeigen versucht, daß es in vielen Fällen möglich ist, die Lebensgeschichte in umgekehrter Reihenfolge durchzuarbeiten; das gilt aber nur, wenn man den Abwehrmechanismus der Regression und deren Folgen genügend berücksichtigt.

Diese Behauptungen haben nicht nur das Denken in Bewegung gebracht, sondern auch Gefühlsäußerungen veranlaßt. Einige meinen, daß dadurch die Methode des freien Assoziierens gefährdet würde. Das Bedürfnis nach starren Regeln, so riefen sie aus, sei Folge der Angst. Man wage es nicht, sich auf die eigene Intuition zu verlassen. Andere behaupten: ein Plädoyer für die Intuition dient so oft der Verschleierung von Unkenntnis, eines Mangels an Einsicht in Strukturen und Prozesse. Wenn ein Chirurg mangelhafte Kenntnisse hat und in einer Bauchhöhle herumtappt, wird niemand ihn mit den Worten loben: Sie sind ein großer Chirurg, weil Sie sich nicht von starren Regeln leiten lassen. Sie verlassen sich auf Ihr menschliches Gefühl.

Ohne Zweifel ist es wahr, daß manche sich aus Angst und Unsicherheit an Vorschriften und Systeme festklammern; aber auch diejenigen, die unsystematisch arbeiten, können dies auf Grund eigener Konflikte tun. Sie lieben das Ungeordnete und folgen der Abwehr des Patienten.

Wir haben es hier nicht nur mit Problemen der psychoanalytischen Technik zu tun, sondern mit Problemen der Psychoanalytiker. Das Heilmittel für technische Fehler, die man auf Grund von Gefühls- und Triebkonflikten begeht, ist die eigene Analyse. Diese kann sich, in Kombination mit den Kontrollanalysen, gerade dann sehr wirkungsvoll gestalten, wenn die Schwierigkeiten in der eigenen Arbeit zum Material für die persönliche Analyse werden.

Nur

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