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Balint, M. (1962). DER PLATZ DER PSYCHOTHERAPIE IN DER MEDIZIN. Psyche – Z Psychoanal., 16(6):355-373.

(1962). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(6):355-373

DER PLATZ DER PSYCHOTHERAPIE IN DER MEDIZIN

Dr. Michael Balint

Translated by:
Übersetzung Käte Hügel

I

Das Thema dieses Symposions — Psychotherapie durch den praktischen Arzt — ist ein ziemlich umstrittenes; wir müssen infolgedessen darauf gefaßt sein, im Laufe der Diskussion sehr verschiedene Meinungen zu hören. Das ist indessen ganz in Ordnung, denn jede Lösung, die man für ein Grundproblem einer Wissenschaft — und um ein solches handelt es sich bei unserem heutigen Thema — vorschlägt, muß einer sorgfältigen Kritik unterzogen werden.

Beginnen wir mit demjenigen Aspekt unseres Gebietes, über den Übereinstimmung besteht. Wir sind uns alle darüber einig, daß jede Therapie rational und so weit wie möglich nachprüfbar sein sollte. Was verstehen wir nun unter einer rationalen Therapie? Soweit ich sehe, bedeutet rationale Therapie, wie sie heute an den Universitätskliniken gelehrt wird, eine Technik, die mindestens einem der folgenden drei Ziele nahezukommen bestrebt ist:

a)   Durch eine rationale Therapie soll die Ursache beseitigt werden, die man als für den pathologischen Zustand verantwortlich betrachtet; zugleich hofft man, daß die restitutiven Kräfte des Organismus stark genug sein werden, den Normalzustand wiederherzustellen. Dafür gibt es viele Beispiele: Man gibt Antibiotika, um bei einer Infektion das Wachstum der eingedrungenen Mikroorganismen zu hemmen oder diese sogar abzutöten;

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