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Thomä, H. (1962). BEMERKUNGEN ZU NEUEREN ARBEITEN OBER DIE THEORIE DER KONVERSION. Psyche – Z Psychoanal., 16(8):801-813.

(1962). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(8):801-813

BEMERKUNGEN ZU NEUEREN ARBEITEN OBER DIE THEORIE DER KONVERSION

Helmut Thomä

Der Dialekt der Zwangsneurose, meinte Freud, müßte leichter einfühlbar sein als die Sprache der Hysterie, „weil er dem Ausdrucke unseres bewußten Denkens verwandter ist als der hysterische. Er enthält vor allem nicht jenen Sprung aus dem Seelischen in die somatische Innervation — die hysterische Konversion —, den wir mit unserem Begreifen doch niemals mitmachen können“ (S. Freud (12), S. 382). Später hat Freud diesen „Sprung“ als rätselhaft bezeichnet ((14), S. 265) und er ist bei dieser Auffassung geblieben ((17), S. 141).

Bekanntlich nimmt der Konversionsbegriff nicht nur einen historisch wichtigen Platz in der Technik und psychopathologischen Theorie der Psychoanalyse ein, sondern wurde zum Erklärungsprinzip bestimmter psychosomatischer, nämlich hysterischer Symptome (F. Alexander (2); J. Cremerius (5)). Was trägt aber dieser Begriff, der in seiner weitesten Fassung zu einem der theoretischen Eckpfeiler der psychosomatischen Medizin jeder Richtung wurde, zur Erklärung psychophysiologischer Symptome bei, wenn gerade der Sprung aus dem Seelischen ins Körperliche rätselhaft geblieben ist? Diese Frage ist zugleich mit dem Zusatz zu versehen: Was hat Freud mit seiner oft zitierten Formulierung gemeint, und haftet der Konversion auch heute noch ein ungeklärtes Geheimnis an? Haben Forschungsergebnisse inzwischen das Problem einer Lösung nähergebracht, so daß es heute nicht mehr gerechtfertigt ist, von einem rätselhaften Sprung aus dem Seelischen ins Körperliche zu sprechen?

F.

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