Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To search for a specific phrase…

PEP-Web Tip of the Day

Did you write an article’s title and the article did not appear in the search results? Or do you want to find a specific phrase within the article? Go to the Search section and write the title or phrase surrounded by quotations marks in the “Search for Words or Phrases in Context” area.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Stammler, G. (1962). Kaiser, Günther: Randalierende Jugend. Eine soziologische und kriminologische Studie über die sogenannten „Halbstarken“. Herausgegeben vom Studienbüro für Jugendfragen e. V., Bonn, Direktor Hans Mieskes. Heidelberg (Quelle & Meyer) 1959, 272 Seiten, 12,00 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 16(8):870-872.

(1962). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(8):870-872

Kaiser, Günther: Randalierende Jugend. Eine soziologische und kriminologische Studie über die sogenannten „Halbstarken“. Herausgegeben vom Studienbüro für Jugendfragen e. V., Bonn, Direktor Hans Mieskes. Heidelberg (Quelle & Meyer) 1959, 272 Seiten, 12,00 DM.

Review by:
G. Stammler

Unter „Halbstarken“ versteht der Verf. „Halbwüchsige, die randalieren oder in sonst normwidrig-friedensstörender Weise auffallen“. Nach dem Auslaufen der Großkrawalle 1956/57 hat das Thema der Arbeit nicht mehr ganz die aktuelle Note, ist aber beileibe nicht gegenstandslos geworden. „Halbstarke“ hat es nach der Ansicht des Verf. nicht „schon immer“ gegeben, sie sind aber auch nicht „völlig neu“, sie sind „als ein ‚Zivilisationsphänomen‘ oder genauer: als eine Erscheinung der industriellen Gesellschaft zu verstehen“.

Typische Erscheinungsformen „halbstarker“ Verhaltensweisen sind zu bekannt, als daß sie noch einmal geschildert werden müßten. Die Aktionen der „Halbstarken“ verstoßen nicht nur gegen die Gebotsnormen von Sitte und Sittlichkeit, sondern sind auch strafrechtlich relevant, z. B. in Form von Landfriedensbruch, Auflauf, Widerstand, Körperverletzung, Beleidigung u. s. f. Charakteristisch für die „halbstarke“ Verhaltensweise ist ihre Aggressivität und ihre Sinnlosigkeit. Sie ist eine reine Angriffs- und Schädigungskriminalität, wodurch sie sich von der allgemeinen Jugendkriminalität unterscheidet. Typische „halbstarke“ Verhaltensweisen sind mit der Massensituation untrennbar verknüpft. „Halbstarke“ Einzelgänger sind Ausnahmen.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.