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Biermann, G. (1962). Destunis, Georg: Die Schwererziehbarkeit und die Neurosen des Kindesalters. Eine psychopathologische Betrachtung. Stuttgart (Enke) 1961, 250 Seiten, 29,50 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 16(8):872-873.

(1962). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(8):872-873

Destunis, Georg: Die Schwererziehbarkeit und die Neurosen des Kindesalters. Eine psychopathologische Betrachtung. Stuttgart (Enke) 1961, 250 Seiten, 29,50 DM.

Review by:
G. Biermann

Verf., Leiter einer größeren kinderpsychiatrischen Ambulanz und Klinik, berichtet über eine zehnjährige Erfahrung im Umgang mit schwererziehbaren Kindern. Er sieht die Schwererziehbarkeit vorwiegend als ein sozialärztliches Problem und führt es ätiologisch im Wesentlichen auf Milieuschäden (familiäre Situation, Fehlerziehung, Umwelteinwirkungen) zurück. Nur ein geringerer Teil sei exogen-hirnorganisch (Geburtstrauma, Encephalopathie usw.) bzw. endogen-konstitutionell (Endokrinopathie u. a.) bedingt. Nach Ansicht des Verf. spielt die Psychogenese bei der Ätiologie der Schwererziehbarkeit eine dominierende Rolle, was er mit Beispielen der unvollständigen Familie, der geschiedenen Ehe und einer Schulproblematik des Kindes belegt. Verf. geht ausführlich auf den von ihm schon vor Jähren geprägten Begriff des Syndroms der Bindungslosigkeit ein, mit der Symptomentrias des Lügens, Stehlens und Streunens (Schulschwänzens), welches sich speziell bei der Beurteilung der Schwererziehbarkeit und latenten Verwahrlosung bewährt hat. Mit einer phänomenologischen Gliederung der verschiedenen Formen der Schwererziehbarkeit — das trotzige, geltungssüchtige, aggressive, hyperthyme, lügnerische, ängstliche, herrschsüchtige Kind usw. — gibt Verf. eine lediglich beschreibende Klassifizierung im Sinne des Psychopathenschemas von Kurt Schneider.

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