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Eicke, D. (1962). Neumann, Erich: Die archetypische Welt Henry Moores. Zürich u. Stuttgart (Rascher Verlag) 1961, 140 Seiten mit 106 Abbildungen, 28,50 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 16(8):875-876.

(1962). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(8):875-876

Neumann, Erich: Die archetypische Welt Henry Moores. Zürich u. Stuttgart (Rascher Verlag) 1961, 140 Seiten mit 106 Abbildungen, 28,50 DM.

Review by:
D. Eicke

Das auf Kunstdruckpapier herausgegebene Buch enthält schöne, eindrückliche Bilder.

Dem Autor ist es ein Anliegen nachzuweisen, wie in den Werken von Henry Moore inhaltlich „das Weibliche“ beständig in verschiedener Weise zur Darstellung kam. Die Entwicklung des künstlerischen Schaffens durch vereinfachende Formgebung und Durchbruch der Figuren mit Einblick in das Innere oder mit Durchblick und die typische Ausgestaltung der gegebenen Struktur eines Materials werden vom Autor ebenfalls als Auseinandersetzung mit dem „Archetyp des Weiblichen“ gesehen. Die Intensität ist imponierend, mit welcher der Künstler um die Ausgestaltung wesentlicher Aussagemöglichkeiten gerungen hat, um Elementares von weiblicher Eigenart zu vermitteln.

Manche Formgebungen vermochte der Autor durch Gegenüberstellung von Zeichnungen primitiver Völker noch zu verdeutlichen. Durch Auszüge aus Mitteilungen und Briefen des Künstlers kann er nachweisen, daß Moore bewußt an der Gestaltung des Besonderen und Eigenen der weiblichen Natur sowie an der Gestaltung elementarer Erlebnisse gearbeitet hat. Warum der Verf. bei den Darstellungen von geisterhaft-dämonischen Formen stets eine Symbolik des Todes oder einer Art Todesgöttin sieht, vermag Ref. nicht nachzuempfinden. Hingegen zeigt Verf. sehr eindrucksvoll, wie der Künstler eine böse hassenswerte Mutterfigur darstellt, in einer Skulptur, bei welcher das Kind (mit gierigem Vogelkopf) deutlich von der Brust ferngehalten wird.

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