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Tip: To use Evernote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

Evernote is a general note taking application that integrates with your browser. You can use it to save entire articles, bookmark articles, take notes, and more. It comes in both a free version which has limited synchronization capabilities, and also a subscription version, which raises that limit. You can download Evernote for your computer here. It can be used online, and there’s an app for it as well.

Some of the things you can do with Evernote:

  • Save search-result lists
  • Save complete articles
  • Save bookmarks to articles

 

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Balint, A. (1962). LIEBE ZUR MUTTER UND MUTTERLIEBE. Psyche – Z Psychoanal., 16(9):481-496.

(1962). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(9):481-496

LIEBE ZUR MUTTER UND MUTTERLIEBE

Alice Balint

Mit dem Nachdruck dieser Arbeit setzen wir die Reihe unserer Veröffentlichungen „Aus den Anfängen der Psychoanalyse“ fort.

Die Beziehung Kind-Mutter stand seit jeher im Mittelpunkt des psychoanalytischen Interesses. Ihre Bedeutung wurde noch erhöht, als es sich notwendig erwies, in der analytischen Durchforschung unserer Fälle regelmäßig bis in die präödipale Zeit vorzudringen. Als die früheste Objektbeziehung, deren Anfänge bis in jene nebelhaften Zeiten reichen, wo die Grenzen von Ich und Außenwelt noch ineinanderfließen, ist sie von höchster praktischer und theoretischer Bedeutsamkeit. Es ist daher nur zu verständlich, wenn sich fast jeder von uns an den Problemen der Mutter-Kind-Beziehung versucht. Mein Beitrag zu diesem Thema ist im wesentlichen ein Versuch der Zusammenfassung, wobei ich nur für den Gesichtspunkt, unter dem die Zusammenfassung durchgeführt wird, einige Originalität beanspruchen kann.

I

Einige klinische Beispiele mögen als Ausgangspunkt dienen. Ich beginne mit einem Fall, in dem die Liebe zur Mutter in einer besonders eigenartigen Weise zum Ausdruck kam. Es handelt sich um eine Patientin, deren Hauptleiden darin bestand, daß sie die Sklavin ihrer Mutter war. Ihre erfolglosen Befreiungsversuche enthüllten sich bald als Enttäuschungsreaktionen, denn in Wahrheit liebte sie ihre Mutter und brachte ungeheure Opfer, um sie zu befriedigen, was ihr jedoch nie gelang.

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