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Kunz, H. (1962). DIE EINE WELT UND DIE WEISEN DES IN-DER-WELT-SEINS: Bemerkungen zu den Voraussetzungen der daseinsanalytisch-anthropologischen Interpretationen psychopathologischer Phänomene. Psyche – Z Psychoanal., 16(9):544-560.

(1962). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(9):544-560

DIE EINE WELT UND DIE WEISEN DES IN-DER-WELT-SEINS: Bemerkungen zu den Voraussetzungen der daseinsanalytisch-anthropologischen Interpretationen psychopathologischer Phänomene

Hans Kunz

I TEIL

(Fortsetzung)

„Wir existieren und denken heute alle“, meint Löwith, „im Horizont der Geschichte und ihrer Geschicke, wir leben aber nicht mehr im Umkreis der natürlichen Welt. Wir wissen ferner um vielerlei geschichtliche Welten, während unsere eigene, alteuropäische zerfällt. Es fehlt uns die eine Welt, die älter und bleibender ist als der Mensch. Diese vor- und übermenschliche Welt des Himmels und der Erde, die ganz und gar auf sich selber steht und sich selbst erhält, übertrifft unendlich die Welt, die mit dem Menschen steht und fällt. Welt und Menschenwelt sind nicht einander gleichgestellt. Die physische Welt läßt sich ohne eine ihr wesentliche Beziehung zum Dasein von Menschen denken, aber kein Mensch ist denkbar ohne Welt. Wir kommen zur Welt und wir scheiden aus ihr; sie gehört nicht uns, sondern wir gehören zu ihr“. „Diese kosmische Welt gilt dem modernen, historisch-gebildeten Bewußtsein als eine geschichtliche Ansicht der Griechen, die darum für uns nicht verbindlich sein könne. Trotzdem unterscheiden auch wir alltäglich, vor und nach aller Wissenschaft, Himmel und Erde, Geordnetes und Ungeordnetes, Notwendiges und Zufälliges und verlassen uns auf die regelmäßige Bewegung der Himmelskörper und auf die natürliche Ordnung in allem irdischen Entstehen und Vergehen“.

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