Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see translations of Freud SE or GW…

PEP-Web Tip of the Day

When you hover your mouse over a paragraph of the Standard Edition (SE) long enough, the corresponding text from Gesammelte Werke slides from the bottom of the PEP-Web window, and vice versa.

If the slide up window bothers you, you can turn it off by checking the box “Turn off Translations” in the slide-up. But if you’ve turned it off, how do you turn it back on? The option to turn off the translations only is effective for the current session (it uses a stored cookie in your browser). So the easiest way to turn it back on again is to close your browser (all open windows), and reopen it.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Tolstrup, K. (1963). PSYCHOSOMATISCHE ASPEKTE DER FETTSUCHT IM KINDESALTER. Psyche – Z Psychoanal., 16(10):592-599.

(1963). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(10):592-599

PSYCHOSOMATISCHE ASPEKTE DER FETTSUCHT IM KINDESALTER

Kai Tolstrup

Anfangen möchte ich mit einem Erlebnis, das ich als junger Arzt hatte:

In die chirurgische Aufnahmestation des Hospitals kam ein Junge von dreizehn Jahren mit einer unbedeutenden Verletzung. Er war groß und schwer, das Gesicht kleinkindlich, die Züge in Fett beinahe verborgen. Er weinte wie ein Säugling und war zugleich böse, als ob die ganze Welt ihm unrecht getan hätte. Mit ihm war die Mutter, voller Bekümmernis. Sie überwachte genau die Schritte des Knaben. Hin und wieder wurde jedoch auch sie böse, und die beiden schwangen in Stimmung und Affekt hin und her zwischen infantilem Liebkosen und kindlicher Zänkerei. Es bestand eine offenbare Nichtübereinstimmung zwischen der Verletzung des Jungen und der Reaktion der Mutter und des Kindes.

Die Behandlung der kleinen Verletzung war bald überstanden. Es blieb die Frage übrig: Warum war der Knabe so außerordentlich fett? Das nachfolgende Gespräch und die weitere Untersuchung zeigten einen typischen Fall psychogener Fettsucht, wie sie von Hilde Bruch beschrieben ist.

Der Ausgangspunkt für Hilde Bruch war das Erstaunen darüber, daß sie, als sie 1934 nach den USA kam, so viele fette Kinder fand. Als ausgebildete Kinderärztin begann sie eine Reihe von Untersuchungen über die somatischen Eigentümlichkeiten von möglicher ätiologischer Bedeutung, über den Stoffwechsel, das Wachstum usw.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.