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Kunz, H. (1963). DIE EINE WELT UND DIE WEISEN DES IN-DER-WELT-SEINS: Bemerkungen zu den Voraussetzungen der daseinsanalytisch-anthropologischen Interpretationen psychopathologischer Phänomene. Psyche – Z Psychoanal., 16(11):705-720.

(1963). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(11):705-720

DIE EINE WELT UND DIE WEISEN DES IN-DER-WELT-SEINS: Bemerkungen zu den Voraussetzungen der daseinsanalytisch-anthropologischen Interpretationen psychopathologischer Phänomene

H. Kunz

I. TEIL

(Schluß)

Nun behauptet etwa Buhr, „Mythos spricht aus Erfahrung, er kommt aus Erfahrenem, und er ist, sofern er logisch ist, wahr — offenbart Wahrheit“; Hölderlins „mythische Sprache“ sei eine solche, die „dem Denken, der Logik standhält“. Ebenso versichert uns Fuchs, „wir können uns das Göttliche nicht vorstellen. Göttliches kann dem Menschen nur widerfahren“. Ohne sich ausdrücklich auf Hölderlin zu beziehen, spricht Fuchs zwar nicht von der „mythischen“, wohl aber von der „vielleicht rettenden Sprache“, auf deren Boden die neutestamentliche „existentiale Interpretation … die Gefahr des Einst mit der Gefahr des Jetzt“ vergleiche. „Sie sieht aber, daß die Sprache zugleich retten und verderben kann. Denn das Leben des Menschen vollzieht sich speziell als Sprache. Die Sprache, und nur sie, enthüllt das Phänomen des Seins als totale Ausgelegtheit des Lebens. Die Sprache beweist damit, daß es dem Menschen immer um sich selbst geht“. Von der unverkennbaren Nähe zu Heidegger und der Beschwörung der — sei es „mythischen“ oder „rettenden“ — Sprache abgesehen mag den beiden Autoren nichts Gemeinsames eignen. Wir führen sie hier an, weil sie uns veranlassen, dem Verhältnis der Sprache zur Erfahrung noch weiter nachzufragen.

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