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PEP-Web Tip of the Day

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Schneider, W. (1963). „CONDITIO HUMANA“: Zu Helmuth Plessners Einleitung in die Propyläen-Weltgeschichte. Psyche – Z Psychoanal., 16(12):896-906.

(1963). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(12):896-906

„CONDITIO HUMANA“: Zu Helmuth Plessners Einleitung in die Propyläen-Weltgeschichte

Werner Schneider

Es gibt wohl keine neuere Arbeit zur Geschichtsphilosophie, die mehr Beachtung verdiente als Helmuth Plessners „Conditio humana“. Denn keine tritt mit einem größeren objektiven Anspruch auf Maßgeblichkeit auf als dieser Artikel, der als eine philosophisch-anthropologische Grundsatzerklärung der Propyläen-Weltgeschichte voransteht. Wegen dieser seiner Bestimmung zum Fundament des zehnbändigen, von einer zahlreichen Gruppe hervorragender Historiker betriebenen Unternehmens einer Universalgeschichte ist Plessners Aufsatz erstens der intensivsten Bemühung um genaues Verstehen und zweitens des allerstrengsten kritichen Bedenkens würdig. In gedrängtester Form enthält er außerdem ein Résumé des Plessnerschen Lebenswerks.

In einer meisterhaft ausgewogenen Sprache gelingt es Plessner, allen, auch den kontroversesten Gedanken zum jeweiligen Gegenstand Raum zu geben. Diese Offenheit der Aussagen hat ihren Grund wohl nicht zuletzt in der Aufgabenstellung, die von einer Universalgeschichte her mitgegeben ist: Vom Menschen überhaupt zu reden, nicht nur vom heutigen abendländischen, dem eher noch prägnante Konturen abzugewinnen wären. Gemäß dieser Intention des Artikels lautet die Leitfrage unserer Besprechung: Gibt es anthropologische Konstanten, die allem geschichtlichen Wandel zugrundeliegen?

I Der Historismus und die Auflösung des menschlichen „Wesens“

Plessners Artikel beginnt mit der „Absage des Historismus an den Fortschrittsgedanken“ (35).

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