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Illing, H.A. (1963). Meerloo, Joost A. M.: Suicide and Mass Suicide. New York u. London (Grune u. Stratton) 1962, 153 Seiten, 3,75 $.. Psyche – Z Psychoanal., 16(12):931.

(1963). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(12):931

Meerloo, Joost A. M.: Suicide and Mass Suicide. New York u. London (Grune u. Stratton) 1962, 153 Seiten, 3,75 $.

Review by:
H. A. Illing

Verf. ist besonders dazu qualifiziert, ein Buch über die destruktiven Handlungen des Menschen wie der „Masse“ Mensch zu schreiben, da er selbst ein Opfer des Krieges und der Besetzung in seinem Heimatlande (Holland) war und nur knapp dem Tode entging. Ausgebildet als ein wissenschaftlicher Beobachter war er um so besser imstande, menschliches Elend und Selbstzerstörung zu studieren, besonders an Hand von Interviews mit Überlebenden aus verschiedenen Konzentrationslagern.

Einige der Kapitel sind rein theoretisch und psychodynamisch angelegt. U. a. habe ich selten ein prägnanteres Kapitel (nur 4 Seiten) wie das über die „Verschiedenen Ansichten über den Selbstmord“ gelesen. In seinem Kapitel über die verschiedenen Gründe für den Selbstmord glaubt der Verfasser vier herauszufinden: 1. Etwa 10% haben gar keine Gründe. Diese Selbstmorde sind „impulsiv“ begangen, gewöhnlich bei Alkoholikern und geistig gestörten Personen. 2. 25% gehören den emotional gestörten Menschen an, die den Selbstmord als „Gerechtigkeit“ bezeichnen, oder sonst andere „Gründe angeben“ könnten. 3. 40% begehen Selbstmord in impulsiver Weise im Zustand starker affektiver Erregung (Schmerz, Depression, Schamgefühl, oder das Gefühl einer Niederlage), sind aber nicht psychotisch. Und 4. 25% töten sich, nachdem sie alles genau durchgedacht haben.

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