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Tip: To review The Language of Psycho-Analysis…

PEP-Web Tip of the Day

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Wangh, M. (1963). DIE MOBILISIERUNG EINES STELLVERTRETERS. Psyche – Z Psychoanal., 17(2):129-145.
    

(1963). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 17(2):129-145

DIE MOBILISIERUNG EINES STELLVERTRETERS

Martin Wangh

Einleitung

In den letzten Jahren hat sich das Interesse in der psychoanalytischen Theorie vom primären Narzißmus auf die primäre Mutter-Kind-Einheit verschoben. Freud sagte 1921, daß der Embryo im Uterus in einem Zustand von „absolutem selbstgenügsamem Narzißmus“ bis zum Moment der Geburt lebt. Heute zieht man es teilweise vor anzunehmen, daß sich die symbiotische Mutter-Kind-Beziehung eine Zeitlang nach der Geburt fortsetzt. Sie ist durch Funktionsverschränkungen der gegenseitigen Bedürfnisse und der Verschmelzung der Körperimagines charakterisiert (u. a. A. Freud und D. Burlingham 1944; Greenacre 1941, 1960; Mahler 1951, 1956; Winnicott 1960). Diese Einleitung untersucht die oben zitierte Erklärung Freuds und betont im besonderen die kinetischen Qualitäten der heutigen Annahmen.

Wir stimmen alle darin überein, daß der Vorgang der Individuation, der idealerweise in einem unabhängigen Selbst seinen Höhepunkt erreicht (ein Selbst, das fähig ist, mit anderen gleicher Art in tolerantem Austausch zu leben), ein allmählicher ist. Es gibt viele Gelegenheiten zur Regression, während der Säugling aus dem Netzwerk zwischen Mutter und Kind als Individuum aufzutauchen beginnt. Die Vorgänge und die Funktionen, die zur endgültigen Bildung seines Selbst beitragen, sind vielfältig. Sie gehen so simultan vor sich und ihre gegenseitige Verstärkung ist so unmittelbar, daß wir mit unseren gegenwärtigen Beobachtungsmitteln keine genaue Abfolge konstruieren können.

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