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Treurniet, N. (1964). PSYCHIATRIE Krapf E. E.: Psychiatry, Bd. I: Principles. New York (Grüne & Stratton) 1962, 244 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 17(12):898-900.

(1964). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 17(12):898-900

PSYCHIATRIE Krapf E. E.: Psychiatry, Bd. I: Principles. New York (Grüne & Stratton) 1962, 244 Seiten.

Review by:
N. Treurniet

Diese Psychiatrie wurde geschrieben unter dem leider stets seltener werdenden Blickwinkel des neurologisch orientierten Psychiaters, der aber zugleich der psychoanalytischen Wissenschaft ein besonderes Interesse entgegenbringt.

Fesselnd und bereichernd für den neurologisch geschulten Leser sind die Kapitel über Anatomie und Physiologie des Hypothalamus und der Hirnrinde. Der Thalamus wird als Empfangsstation für alle sensorischen Reize beschrieben. Im thalamo-hypothala-mischen System werden die primitiveren und viszeralen Erregungsvorgänge (die triebhaft-affektive Aktivität) „lokalisiert“. Bei der Besprechung der kortikalen Funktionen wird eine Unterscheidung getroffen zwischen senso-motorischen und gnosopraktischen Arealen. Die vier wichtigsten Bereiche gnosopraktischer Funktionen werden besonders beschrieben. So entwirft Krapf eine Neurologie des Verhaltens und Erlebens, wobei er die Grundlagen schafft für eine Korrelation zwischen ich-psychologischen und neuro-physiölogischen Konzepten. Zusammenfassend schreibt er z. B. auf Seite 35: „So organisiert die Präfrontalregion Verhalten in dem Sinne, daß sie die Integration der (parieto-occipitalen) Planungen und der (temporalen) Erfahrungen von emotionaler Bedeutung mit den Impulsen, die aus den subcorticalen Zentren kommen, erleichtert. Mit anderen Worten, es ist diese Präfrontalfunktion, die das Tier befähigt, sich auf eine seiner Gesamtsituation adäquaten Weise zu verhalten.

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