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KÜNZLER, E. (1964). STATISTISCHER BEITRAG ZUR FRAGE DER GRENZFÄLLE IN DER KLINISCHEN PRAXIS. Psyche – Z Psychoanal., 18(1):52-58.

(1964). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(1):52-58

STATISTISCHER BEITRAG ZUR FRAGE DER GRENZFÄLLE IN DER KLINISCHEN PRAXIS

ERHARD KÜNZLER

Vorbemerkung

Unter den Ärzten und Psychotherapeuten des deutschen Sprachgebietes wird der Begriff„Grenzfall“häufig in seiner allgemeinen Bedeutung gebraucht. Man verwendet ihn, wo immer Patienten oder ihre Erkrankungen nicht in die bekannten festgelegten klinischen Bereiche der Diagnostik oder Therapie eingeordnet werden können. Dementsprechend gibt es viele verschiedenartige„Grenzfälle“, sei es, daß man zum Beispiel an die Übergänge von der„Normalität“zur Neurose, von der Neurose zur Psychose, von psychosomatischen zu psychoneurotischen Erkrankungen oder an die Indikationen zu einer konservativen oder operativen, diätetischen oder medikamentösen Behandlung denkt. In der anglo-amerikanischen Psychiatrie ist hingegen der Begriff des Grenzfalles (borderline-case) unter dem Einfluß einer dynamischen psychoanalytischen Betrachtung auf ein umschriebenes Krankheitsbild eingeengt worden.

„Der Borderline-Fall stellt, nach meiner Auffassung, eine klinische Einheit dar (mit den notwendigen Vorbehalten, die man dem Konzept einer jeden Einheit entgegenbringen muß). Er grenzt an 1. die Normalität, 2. die Neurosen, 3. die psychogenen Psychosen und 4. die Psychopathie. Er enthält Anteile einer jeden und manchmal auch von allen diesen Einheiten“(M. Schmideberg, American Handbook of Psychiatry 1959, S. 398).

Der erste Teil des vorliegenden Referates ist vornehmlich auf die Einheit des„Borderline-case“abgestellt. Im zweiten Teil wird der Begriff auf die in der deutschen Medizin gebräuchliche Anwendungsweise ausgeweitet.

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