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Pflanz, M. (1964). Boor, Clemens de und ErhardKanzler: Die psychosomatische Klinik und ihre Patienten. Erfahrungsbericht der Psychosomatischen Universitätsklinik Heidelberg. Schriften zur Psychoanalyse und Psychosomatischen Medizin Band 3. Bern-Stuttgart (Huber-Klett) 1963, 274 Seiten, 136 Tabellen, 29,— DM.. Psyche – Z Psychoanal., 18(4):777-779.

(1964). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(4):777-779

Boor, Clemens de und ErhardKanzler: Die psychosomatische Klinik und ihre Patienten. Erfahrungsbericht der Psychosomatischen Universitätsklinik Heidelberg. Schriften zur Psychoanalyse und Psychosomatischen Medizin Band 3. Bern-Stuttgart (Huber-Klett) 1963, 274 Seiten, 136 Tabellen, 29,— DM.

Review by:
M. Pflanz

Die Psychosomatische Klinik in Heidelberg hat mit diesem Buch in einer Weise Inventur gemacht, auf die sie stolz sein kann. In der Statistik werden 3481 Patienten erfaßt, deren Daten in 136 Tabellen übersichtlich dargestellt werden. Man erfährt im ersten Abschnitt genau, wie sich die Patienten altersmäßig und nach Geschlecht zusammensetzen, welchen sozialen Schichten sie angehören, wo sie wohnen, wer sie überwiesen hat, wie sie ausgebildet wurden, welchen Konfessionen sie angehören, wie lange die Symptome bestehen und welche Diagnosen gestellt wurden. Die Verff. haben sich nicht damit begnügt, diese Daten für jedes Merkmal bei allen Patienten zu tabellieren, sondern sie haben reichlich von der Möglichkeit der Untergliederung Gebrauch gemacht, so daß man sich auch beispielsweise über das Verhältnis von Lebensalter und Symptomdauer oder von Konfession und Diagnose, von Symptomdauer und Beruf und über viele andere Kombinationen orientieren kann. In einem weiteren Abschnitt wird ebenfalls auf statistischem Wege untersucht, welche Faktoren zu der Entscheidung beitragen, ob eine Behandlung zustande kommt oder nicht. Die Gründe einer Ablehnung werden genau analysiert, und man kann auch den Tabellen entnehmen, in welchen Fällen eher die Patienten und in welchen eher die Ärzte zu der Ablehnung beigetragen haben. Schließlich werden Statistiken darüber gebracht, welche Behandlungsarten durchgeführt wurden und wie das Resultat der Behandlungen war.

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