Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To print an article…

PEP-Web Tip of the Day

To print an article, click on the small Printer Icon located at the top right corner of the page, or by pressing Ctrl + P. Remember, PEP-Web content is copyright.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Eicke, D. (1964). Gubisch, Wilhelm: Hellseher, Scharlatane, Demagogen. Kritik an der Parapsychologie. Basel (Ernst Reinhard) 1961, 213 Seiten, 15,— DM.. Psyche – Z Psychoanal., 18(4):797-798.

(1964). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(4):797-798

Gubisch, Wilhelm: Hellseher, Scharlatane, Demagogen. Kritik an der Parapsychologie. Basel (Ernst Reinhard) 1961, 213 Seiten, 15,— DM.

Review by:
D. Eicke

Verf. bespricht die Problematik des Hellsehens. Andere parapsychologische Probleme werden nur gestreift.

Nach einer Einleitung über Sinnestäuschungen und Suggestion zeigt Verf., wie diese Phänomene beim Hellsehen Bedeutung gewinnen. Er zeigt, wie man das Phänomen Hellsehen durch die statistische Häufigkeit von Treffern bei verschiedenen Hellsehern nicht verstehen kann. Er selbst hat erstmals in der Parapsychologie die Mentalität der Überzeugten untersucht. Er kann nachweisen, daß der Hellseher sich bewußt oder unbewußt dadurch Erfolge verschafft, daß er sich die Mentalität des Publikums zunutze macht. Verf. hat jahrelang Experimente gemacht, indem er selber den Hellseher imitierte. Er tat dies, indem er frei erfundene Aussagen machte. Zur besseren Dokumentation hat er diese schließlich vor Auftreten vor einem Publikum auch noch schriftlich fixiert. Er hat dann die Reaktionen des Publikums geprüft und festgestellt, daß er ebensoviel Erfolge hatte (manchmal sogar noch bessere) wie berufliche Hellseher.

Verf. hat dann die Arbeit von zwei Hellsehern überprüft, bei denen Wissenschaftler erwiesenes Hellsehen gefunden haben wollen. Er kann überzeugend nachweisen, daß in beiden Fällen entweder eine Überprüfung unterlassen wurde oder daß bewußte bzw. unbewußte Täuschungen vorgelegen haben. Zahlreiche Aussagen, die als Hellsehen gelten, gründen sich nämlich nur auf Angaben von Versuchspersonen des Publikums, welche ungenügend waren.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.