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Spitz, R.A. (1964). EIN NACHTRAG ZUM PROBLEM DES AUTOEROTISMUS: Frühe sexuelle Verhaltensweisen und ihre Bedeutung für die Persönlichkeitsbildung. Psyche – Z Psychoanal., 18(5):241-272.
    

(1964). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(5):241-272

EIN NACHTRAG ZUM PROBLEM DES AUTOEROTISMUS: Frühe sexuelle Verhaltensweisen und ihre Bedeutung für die Persönlichkeitsbildung

René A. Spitz

Translated by:
Erhard Künzler

In der Literatur wurden bisher nur wenige direkte Beobachtungen des manifesten Sexualverhaltens in der frühen Kindheit mitgeteilt. Das hat zwei Gründe, einen psychoanalytischen und einen experimental-psychologischen.

1.   Der psychoanalytische Grund: Die Aufmerksamkeit des Psychoanalytikers richtet sich gemeinhin nicht auf den onanistischen Akt selbst, sondern vielmehr auf die Probleme, die durch die Masturbation in der psychischen Ökonomie des Patienten entstehen, wie Schuldgefühle, Angst, Konflikte (sowohl intrapsychische als auch Konflikte mit der Umgebung) und die Vielfalt der Symptome. In der frühen Kindheit bestehen diese Probleme nicht. In diesem Alter liegt die psychische Struktur noch nicht vor, die diese Probleme aufkommen läßt; die Psyche ist noch nicht in Über-Ich, Ich und Es aufgespalten. Dementsprechend entstehen noch keine intrapsychischen Konflikte und ebensowenig Schuldgefühle, Angst oder Abwehrmaßnahmen.

2.   Der experimental-psychologische Grund: In experimental-psychologischen Veröffentlichungen wurde wenig über infantile Masturbation berichtet; denn der Experimentalpsychologe pflegt das Verhalten in strukturierten, zusammenhängenden Einheiten zu beobachten, die ein Verhaltensmuster bilden.

Im ersten Lebensjahr meistern Kinder selten jenes Maß gerichteten willensbestimmten Verhaltens, das zur systematischen Durchführung des masturbatorischen Aktes erforderlich ist.

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