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de Boor, C. (1965). Jung, C. G.:; Zwei Schriften über analytische Psychologie. Ges. Werke, Bd. VII(Rascher) 1964. 371 31. Psyche – Z Psychoanal., 19(4):741.

(1965). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 19(4):741

Jung, C. G.:; Zwei Schriften über analytische Psychologie. Ges. Werke, Bd. VII(Rascher) 1964. 371 31

Review by:
Cl. de Boor

Dieser Band enthält zwei für den Psychoanalytiker wichtige Arbeiten C. G. Jungs, insofern als sie Einblick geben in die Beziehung des Autors zur Psychoanalyse und andererseits in einem systematischen Aufriß die Grundlinien der analytischen oder heute meist als komplexen Psychologie bezeichneten Auffassungen C. G. Jungs vermitteln. Es handelt sich um die zwei bekannten Arbeiten „Über die Psychologie des Unbewußten“ (1942) und „Die Beziehungen zwischen dem Ich und dem Unbewußten“ (1928).

Vom wissenschaftshistorischen Standpunkt her ist dieser Band interessant, weil er in einem Anhang auch die Erstfassungen bringt, aus denen sich die zwei Arbeiten durch wiederholtes Umarbeiten und Erweitern entwickelt haben. So wird hier ein Stück für uns schon Historie Gewordenes erkennbar. Die erste Arbeit ist aus einem Artikel „Neue Bahnen der Psychologie“ (1912) hervorgegangen, in dem C. G. Jung seine Standpunkte in kritischer Distanzierung von der Psychoanalyse entwickelte. Die zweite Arbeit ist hervorgegangen aus einem 1916 gehaltenen Vortrag „Die Struktur des Unbewußten“, der bisher nur in englischer und französischer Sprache erschienen war; die aufgefundene deutsche Fassung wurde in den Anhang aufgenommen.

C. G. Jungs medizinische Psychologie geht aus den in diesem Band zusammengefaßten Schriften klar hervor; und wenn auch Bally in seiner Rezension der „Beziehungen zwischen dem Ich und dem Unbewußten“ (Ztschr. f. Psychoanalyse, 1929) von einer „dämonologischen Verpersönlichung gewisser Anteile unserer Psyche“ spricht, ist die Kenntnis dieser beiden Arbeiten aus didaktischen Gründen für den Psychoanalytiker doch wünschenswert.

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