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PEP-Web Tip of the Day

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de Boor, C. (1965). Kühns, K. O., Brahms:; Die Prognose der essentiellen Hypertonie. (Steinkopff) 1964. 119 28. Psyche – Z Psychoanal., 19(4):757-758.

(1965). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 19(4):757-758

Kühns, K. O., Brahms:; Die Prognose der essentiellen Hypertonie. (Steinkopff) 1964. 119 28

Review by:
Cl. de Boor

Die Arbeit der Verff. stellt das Ergebnis einer Verlaufsuntersuchung bei mehr als 4000 Hypertonikern der Medizinischen Poliklinik Göttingen in der Zeit von 1950-1958 dar. Finanziert wurde diese Untersuchung durch Mittel des Verbandes der Deutschen Lebensversicherungsgesellschaften, der verständlicherweise an fundierten Daten über die Lebenserwartung von Hypertoniekranken sehr interessiert ist.

Wer auf diesem Krankheitsgebiet mit psychosomatischem Interesse tätig ist, kann sich anhand dieser Schrift rasch über klinisch-internistische Daten informieren, da die Autoren nicht nur in zahlreichen Tabellen und Abbildungen ihre statistischen Ergebnisse bringen, sondern zu den einzelnen untersuchten Gesichtspunkten stets auch die relevante Literatur anführen.

Von Interesse sind Angaben über allgemeine Morbiditätsverhältnisse: ca. 5-6% der untersuchten Population haben eine Hypertonie, und man schätzt, daß 25% der Bevölkerung über 40 Jahren in zivilisierten Ländern an Hypertonie leiden. Auch solche Befunde wie z. B. der von Vancura (1950), daß nach 20 Jahren 43% der juvenilen Hypertoniker eine manifeste Hochdruckkrankheit haben, können geeignet sein, auf die frühzeitige — u. U. auch psychotherapeutische — Behandlung dieser Kranken zu dringen.

Die Autoren gliedern ihre Detailergebnisse nach den Beziehungen der Prognose zu den Faktoren: Alter, Geschlecht, Gewicht, Blutdruckhöhe, Beruf, erbliche Belastung, Herz-, Nieren- und Augenhintergrundbefunde, subjektive Hochdruckbeschwerden, Therapie.

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