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Mitscherlich-Nleisen, M. (1965). Lorand, Rhoda L.: Love, Sex and the Teenager. New York (Macmillan) 1965, 243 S., 4,95 $.. Psyche – Z Psychoanal., 19(8):815-817.
  

(1965). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 19(8):815-817

Lorand, Rhoda L.: Love, Sex and the Teenager. New York (Macmillan) 1965, 243 S., 4,95 $.

Review by:
M. Mitscherlich-Nleisen

Das Buch trägt als Untertitel die Aufzählung: Dating, drinking, general behavior, parents, morals and mental health — a practicing psychotherapist offers professional insight and guidance. Die Autorin möchte den Jugendlichen und seine Eltern gleichzeitig erreichen, um ihnen die aus der psychotherapeutischen Behandlung gewonnenen Erkenntnisse nahezubringen, in der Hoffnung, beiden Teilen zu helfen, die schwierige Zeit der Adoleszenz besser und glücklicher zu gestalten.

Der Titel des Buches: „Liebe, Geschlecht und der Teenager“ wurde gewählt, weil damit die Hauptproblematik des Jugendlichen unmittelbar angesprochen werden sollte. Nichts interessiert den Jugendlichen natürlicherweise so, wie das Thema seiner Geschlechtlichkeit. Infolge seiner körperlichen Reifung steht er unter erheblichem Triebdruck; die geschlechtliche Reife bedeutet zudem den Übergang in die Welt der Erwachsenen. Damit aber beginnt schon eine wesentliche Problematik dieses Alters, denn geistig-seelisch wird von ihm zunehmend eine erwachsene Haltung gefordert, während die seiner körperlichen Reife gemäße sexuelle Partnerschaft ihm aus vielerlei Gründen, meist moralischer oder sozialer Art, kaum zugestanden wird. Nicht selten werden auch Begründungen der Art angeführt, daß ein Aufschub der vollen sexuellen Erfüllung die Sublimierungs-und Lernfähigkeit des Jugendlichen wesentlich erhöhe, auch seien Jugendliche zu einer tieferen, dauerhaften Beziehung zum anderen Geschlecht gar nicht fähig, sollten es auch nicht sein, da es zu diesem Alter gehöre, sich erst langsam aus den kindlichen Bindungen an die Eltern zu lösen, Experimente zu machen und den inneren und äußeren Erfahrungsbereich zu erweitern.

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