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Dosuzkov, T. (1965). SKOPTOPHOBIE — DIE VIERTE ÜBERTRAGUNGSNEUROSE. Psyche – Z Psychoanal., 19(9):537-546.
   

(1965). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 19(9):537-546

SKOPTOPHOBIE — DIE VIERTE ÜBERTRAGUNGSNEUROSE

Theodor Dosuzkov

Wir verdanken S. Freud die psychoanalytische Erläuterung der Konversionshysterie, der Angsthysterie und der Zwangsneurose, dieser drei Grundformen der Übertragungsneurosen. Aber schon Freud kannte bestimmte Psychoneurosen (Stottern, Tic, Erythrophobie u. a.), die O. Fenichel unter dem Begriff „prägenitale Konversionen“ zusammenfaßte. Was ist typisch für diese Psychoneurosen? Die Konversion und die prägenitale Fixierung der Triebe. Auf Grund von langjährigen Erfahrungen habe ich diese, aber auch einige andere Neurosen, in einer klinischen Einheit unter dem Namen Skoptophobie zusammengefaßt (aus dem Griechischen σϰώπτω - auslachen, φϳβος - Furcht, Angst). Ich sehe in ihr den vierten Repräsentanten der Übertragungsneurosen. Ich meine, daß einige Formen dieser besonderen Neurose bis jetzt zu den Zwangsneurosen gezählt werden. Darum ist es angebracht, hier ein differentialdiagnostisches Schema vorzulegen.

Das klinische Bild

Schon im Jahr 1951 referierte ich kurz über Skoptophobie auf dem XVII. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß in Amsterdam. Ich habe damals vier Krankengeschichten vorgelegt. Es handelte sich um die Falldarstellungen eines Erythrophoben, eines Idrosophoben (diese von mir 1946 beschriebene Neurose ist der Erythrophobie sehr ähnlich, unterscheidet sich aber von ihr dadurch, daß das Merkmal des Errötens durch ein anderes Konversionssymptom, das Schwitzen, ersetzt ist), eines Dysmorphophoben und eines Kakotechnophoben, von denen ich als von Skoptophoben gesprochen habe.

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