Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To search for a specific phrase…

PEP-Web Tip of the Day

Did you write an article’s title and the article did not appear in the search results? Or do you want to find a specific phrase within the article? Go to the Search section and write the title or phrase surrounded by quotations marks in the “Search for Words or Phrases in Context” area.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Treurniet, N. Wilde, G.J. (1966). UNTERSUCHUNG EINIGER PSYCHOSOMATISCHER HYPOTHESEN MIT HILFE DER KONTINUIERLICHEN INTRAARTERIELLEN BLUTDRUCKMESSUNG BEI EINEM PATIENTEN MIT ESSENTIELLER HYPERTONIE. Psyche – Z Psychoanal., 20(1):54-66.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(1):54-66

UNTERSUCHUNG EINIGER PSYCHOSOMATISCHER HYPOTHESEN MIT HILFE DER KONTINUIERLICHEN INTRAARTERIELLEN BLUTDRUCKMESSUNG BEI EINEM PATIENTEN MIT ESSENTIELLER HYPERTONIE

N. Treurniet und G. J. S. Wilde, Ph.D.

Translated by:
M. Richartz

Einleitung

Bereits seit langem vermuten auch nicht streng psychosomatisch orientierte Ärzte, daß zwischen Blutdruck und Gefühlsleben ein Zusammenhang besteht. An psychosomatischen Fragestellungen interessierte Untersucher vermuten, daß diese Beziehung für die Pathogenese der essentiellen Hypertonie bedeutungsvoll ist. Schunk (1953) sowie Rothlin und Mitarbeiter (1956) erzeugten bei Katzen und Ratten durch psychische Belastung eine bleibende Hypertonie. Beim Menschen wurde die physiologische Verbindung zwischen der situativen Blutdruckerhöhung und der essentiellen Hypertonie im Prinzip durch die Arbeiten von McCubbin, Green und Page (1956) aufgezeigt; sie konnten nachweisen, daß die Pressorezeptoren im Verlaufe einer renalen Hypertonie ihre Reizschwelle erhöhen, wodurch sich irreversibel auf einem höheren Niveau ein neues Gleichgewicht einpendelt. In dieser Richtung könnte auch eine Lösung der Frage zu finden sein, warum sich eine länger bestehende, situative Hypertonie „fixiert“. Brod (1960) stellte darüber hinaus fest, daß die haemodynamischen Erscheinungen der essentiellen Hypertonie sich von denen bei emotionellen Reaktionen sowie schwerer körperlicher Arbeit nicht prinzipiell unterscheiden.

Den Begriff „psychische Belastung“ suchten zahlreiche Untersucher klarer zu bestimmen. Man hat dabei nach spezifischen Begriffskategorien gesucht. Elmadjian und Mitarbeiter (1957) untersuchten die Korrelation zwischen der Sekretion der Hormone des Nebennierenmarks und bestimmten Emotionen und fanden, daß die Produktion von Noradrenalin bei aggressiven, die von Adrenalin dagegen bei mehr ängstlich-passiven Gefühlsregungen erhöht waren. Cohen und Silverman (1959) hielten die Ausscheidung von Katecholaminen und die Gefäßreaktion bei bestimmten Emotionen für spezifisch.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.