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Sandler, J. Nagera, H. (1966). EINIGE ASPEKTE DER METAPSYCHOLOGIE DER PHANTASIE. Psyche – Z Psychoanal., 20(3):188-221.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(3):188-221

EINIGE ASPEKTE DER METAPSYCHOLOGIE DER PHANTASIE

Joseph Sandler, Ph.D., DSC und Dr. Humberto Nagera

Translated by:
Übersetzt von Käte Hügel

Als vor einigen Jahren eine Gruppe von Psychoanalytikern und Kindertherapeuten daran ging, den Hampstead-Index auszuarbeiten, sah sie sich vor die Notwendigkeit gestellt, ein leistungsfähiges Klassifizierungssystem für das klinische Material zu schaffen, das sich auf den von Freud und späteren Autoren entwickelten Über-Ich-Begriff bezog. Dies führte zu einer Formulierung des Begriffs Über-Ich (Sandler, 1960; Sandler et al., 1962), die u. a. auch dessen Funktion als Quelle des Wohlbefindens und Selbstwertgefühls und die allgemeine Rolle des Über-Ichs bei der Regulierung der narzißtischen Zufuhren berücksichtigt. Diese begriffliche Klärung im Zusammenhang mit den im Index festgehaltenen faktischen klinischen Beobachtungen ließ deutlich erkennen, daß einer der Haupt-Mechanismen vieler Kinder, bei denen die narzißtische Besetzung des Ichs abgesunken ist, das Tagträumen ist, eine Phantasietätigkeit, durch welche das Kind seine Selbstachtung durch Erschaffung idealer, befriedigender Situationen, in denen es eine zentrale, oft heroische Rolle spielt, wiederaufrichten kann. (Das trifft natürlich auch auf Erwachsene zu; s. A. Reich, 1960.) Wir nannten diesen Mechanismus provisorisch „Kompensation in der Phantasie“. Darauf lag der Schritt nahe, das in dem Index niedergelegte Phantasiematerial heranzuziehen, um diesen Mechanismus näher zu betrachten. Es wurde eine kleine Forschungsgruppe damit beauftragt, das im Index verarbeitete Phantasiematerial zu untersuchen und weiter zu klassifizieren, so daß die verschiedenen Arten und unterschiedlichen Funktionen der Phantasie auseinandergehalten werden konnten.

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