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PEP-Web Tip of the Day

It is always useful to review an article’s bibliography and references to get a deeper understanding of the psychoanalytic concepts and theoretical framework in it.

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Häfner, H. (1967). Redlich, F. C., D. X. Freedmann: Theory and Practice of Psychiatry. New York — London (Basic Books), 1966, 880 S., 12.50. Psyche – Z Psychoanal., 21(7):542-545.

(1967). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 21(7):542-545

Redlich, F. C., D. X. Freedmann: Theory and Practice of Psychiatry. New York — London (Basic Books), 1966, 880 S., 12.50

Review by:
H. Häfner

Es gibt zwei Typen von Lehrbüchern. Die einen vermitteln Examenswissen, möglichst vollständig und unbelastet von den offenen Problemen ihres Fachgebietes. Die anderen versuchen eine Gesamtschau des jeweiligen Standes der Forschung, der Systematik, der präventiven und therapeutischen Möglichkeiten einer medizinischen Disziplin zu geben. Sie handeln bewährte Methoden und Modelle ebenso wie zukunftsweisende Hypothesen und mit ihnen die Fülle der Ungereimtheiten und der ungelösten Fragen ab. Der erste Typus ist ohne Bedeutung für die Geschichte einer Wissenschaft, wenn er auch das Denken des durchschnittlichen Praktikers weithin prägen mag. Der zweite Typus aber — als Beispiel ließe sich das von Auflage zu Auflage den Fortschritt seines Forschens und Denkens widerspiegelnde Lehrbuch Kraepelins und der Handbuchband „Dementia praecox oder die Gruppe der Schizophrenien“ von Eugen Bleuler nennen — macht Wissenschaftsgeschichte. Ein solcher „Meilenstein auf dem Wege der Psychiatrie“ scheint uns Redlichs und Freedmans Buch „Theory and Practice of Psychiatry“ zu sein.

Der theoretische Ansatz weicht von dem Schema ab, das wir aus den deutschsprachigen Lehrbüchern der Psychiatrie unserer Tage gewohnt sind. Nicht Symptomgruppen oder Krankheitseinheiten sind das Fundament der Systematik, das die Einordnung aller Phänomene und ihre Interpretation trägt.

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