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Freud, A. (1968). DIE PSYCHOANALYTISCHE PSYCHOLOGIE DER KINDHEIT UND IHRE QUELLEN. Psyche – Z Psychoanal., 22(6):405-409.

(1968). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 22(6):405-409

DIE PSYCHOANALYTISCHE PSYCHOLOGIE DER KINDHEIT UND IHRE QUELLEN

Anna Freud

Die Einsicht, daß Hysteriker vor allem an ihren Erinnerungen leiden, steht am Anfang der psychoanalytischen Erkenntnis und ist ausschlaggebend für die weitere Richtung aller analytischen Forschung. Mit der Erfahrung, daß die Analyse nichts aufklären kann, außer durch Zurückführung auf früher vorgefallene psychische Vorgänge, verschiebt sich die analytische Therapie von der Gegenwart des Patienten zu seiner Vergangenheit und von den Problemen des Erwachsenen zu denen der ersten Lebensjahre. Hand in Hand mit dem Verständnis für das reife Triebleben geht auf diese Art der allmähliche Aufbau einer Vorstellung von seinen Vorstufen, d. h. ein Bild von den Phasen der infantilen Sexualität und den ersten Zusammenstößen zwischen Ich und Trieb. Als Hintergrund der psychoanalytischen Neurosenlehre entstehen so, mit ihr Schritt haltend, die infantile Sexualtheorie und, auf ihr aufgebaut, die ersten tastenden Umrisse einer psychoanalytischen Psychologie und Psychopathologie der Kindheit.

Zu Beginn der psychoanalytischen Bewegung war diese neue Sachkenntnis noch weit entfernt von jeder praktischen Verwertung. Was die Analyse zur Zeit beschäftigte, waren ganz andere Aufgaben. In der Technik der Therapie war es wichtig, den Übergang von Hypnose und Suggestion zur freien Assoziation und zur Deutung von Widerstand und Übertragung zu befestigen. In der wissenschaftlichen Arbeit war es wesentlich, das durch Deutung zutage geförderte neue Material zu ordnen.

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