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Wangh, M. (1968). DISKUSSIONSBEMERKUNG ZU E. DE WIND: BEGEGNUNG MIT DEM TOD. Psyche – Z Psychoanal., 22(6):447-451.
    

(1968). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 22(6):447-451

DISKUSSIONSBEMERKUNG ZU E. DE WIND: BEGEGNUNG MIT DEM TOD

Martin Wangh

Auf dem Kongreß der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung in Amsterdam 1965 machte ich im Rahmen des Kolloquiums über „Late Psychic Sequelae in Survivors of Man-Made Disasters“ (Spätschäden bei den Überlebenden von menschengeschaffenen Katastrophen) darauf aufmerksam, daß nur sehr wenige psychoanalytische Schriften über das Thema der Psychologie dieser Überlebenden existieren. Ich zitierte den einen Artikel, den ich gefunden hatte (E. Ludowyk-Gyomroi, 1963), in welchem die Autorin darlegt, wie sie ihrer jungen Patientin nicht die Tatsache interpretiert hatte, daß diese die Person einer idealisierten Naziwächterin auf die Analytikerin übertragen hatte. Ich erwähnte bei der gleichen Gelegenheit auch einen anderen Analytiker, der sich einer solchen Übertragung seines Patienten auf ihn nicht bewußt werden konnte. Analytiker fürchten sich anscheinend, es könnte ihnen vielleicht unmöglich werden, in der Arbeit mit solchen Überlebenden ihre Objektivität zu bewahren. Sie vermeiden es deshalb im allgemeinen, solche Patienten zu behandeln.

Dr. de Wind macht uns auf die andere Seite dieser Situation aufmerksam. Nur wenige von denen, die überlebten, waren fähig, die Selbstuntersuchung, die Erinnerung und das Wiedererleben, welche die Analyse unvermeidlich verlangt, zu unternehmen. Umso mehr sind wir von Achtung für einem Mann wie E.

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