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Tip: To use Evernote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

Evernote  is a general note taking application that integrates with your browser.  You can use it to save entire articles, bookmark articles, take notes, and more. It comes in both a free version which has limited synchronization capabilities, and also a subscription version, which raises that limit. You can download Evernote for your computer here. It can be used online, and there’s an app for it as well.

Some of the things you can do with Evernote:

  • Save search-result lists
  • Save complete articles
  • Save bookmarks to articles

 

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Balint, M. (1968). ERFAHRUNGEN MIT AUSBILDUNGS- UND FORSCHUNGSSEMINAREN. Psyche – Z Psychoanal., 22(9-11):679-688.

(1968). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 22(9-11):679-688

ERFAHRUNGEN MIT AUSBILDUNGS- UND FORSCHUNGSSEMINAREN

Dr. Michael Balint

Translated by:
Übersetzung Johanna Bally

Meine Erfahrungen können nur indirekt zu dem Thema „Ausbildung von Psychiatern“ beitragen, denn sie beziehen sich auf zwei Gebiete, die mit den Problemen der psychiatrischen Ausbildung nur am Rande zu tun haben. Einerseits verstehe ich etwas von der Ausbildung von Psychoanalytikern, andererseits von derjenigen von praktischen Ärzten. Manche Leser dieses Beitrages werden sagen, der in der psychoanalytischen Ausbildung angestrebte Standard sei zu anspruchsvoll und zu einseitig für die allgemeine Psychiatrie, dagegen sei der Standard des praktischen Arztes nicht hoch und nicht spezifisch genug. Das ist sicher weitgehend richtig, besonders wenn man—wie das früher der Fall war—die Psychiatrie einschränkt auf die Versorgung von schwer Geisteskranken, d. h. von Patienten, die schon in einer Heilanstalt untergebracht werden mußten oder für die eine solche Unterbringung in naher Zukunft nötig werden könnte.

Wenn wir diese an sich recht schwierige Aufgabe wirklich für das wesentliche Anliegen der Psychiatrie halten, dann können meine Erfahrungen nur von begrenztem Wert für die Ausbildung künftiger Psychiater sein. Es ist aber keine Frage, daß die Psychiatrie in den letzten Jahrzehnten ihre Grenzen erheblich erweitert hat: Die Zahl der unheilbaren Patienten in den Heilanstalten hat sich sowohl durch die neuen Drogen als auch durch neue Formen der Pflege auf Grund der zunehmenden Verwendung gruppentherapeutischer Methoden bei der Betreuung der stationären Patienten wesentlich verringert; gleichzeitig wird manchen Patienten die Möglichkeit gegeben, entweder in ihrer normalen Umwelt zu bleiben oder nach nur vorübergehendem Klinikaufenthalt in sie zurückzukehren.

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