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Tip: To review The Language of Psycho-Analysis…

PEP-Web Tip of the Day

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Rosenkötter, L. de Boor, C. Erdely, Z. Matthes, I. (1968). PSYCHOANALYTISCHE UNTERSUCHUNGEN VON PATIENTINNEN MIT FUNKTIONELLER AMENORRHOE. Psyche – Z Psychoanal., 22(9-11):838-860.

(1968). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 22(9-11):838-860

PSYCHOANALYTISCHE UNTERSUCHUNGEN VON PATIENTINNEN MIT FUNKTIONELLER AMENORRHOE

Lutz Rosenkötter, Clemens de Boor, Zoltan Erdely und Ingrid Matthes

Der weibliche Genitalzyklus wird durch mehrere ineinandergreifende Regelkreise gesteuert, deren wirksame Organe hauptsächlich die Ovarien und die Hypophyse sind, jedoch bilden diese kein geschlossenes System; vielmehr gibt es enge anatomische und physiologische Verbindungen zwischen Hypophyse und Zwischenhirn, welches seinerseits funktional mit zahlreichen höheren und tieferen Strukturen des Zentralnervensystems verbunden ist, sodaß die Ansprechbarkeit des weiblichen Genitalzyklus auf psychische Einflüsse mit unseren Kenntnissen über Bau und Wirkungsweise des Organismus nicht in Widerspruch steht.

Aus Tierversuchen wissen wir, daß die Genitalfunktionen von Umweltfaktoren abhängig sind, welche nur durch das Nervensystem vermittelt sein können. So tritt bei Vögeln die Brunst nur unter bestimmten Licht- und Temperaturverhältnissen ein. Bei Kaninchen zum Beispiel erfolgt der Follikelsprung normalerweise nach dem Koitus, und bei Ratten läßt sich durch mechanische Reizung der Cervix eine Pseudogravidität provozieren; dies bleibt hingegen aus, wenn bestimmte hypothalamo-hypophysäre Verbindungen experimentell durchgetrennt sind. Auch bei Affen kann die Verletzung hypothalamischer Regionen zur Amenorrhoe führen (Kroger und Freed, 1951). Der Medizin ist es geläufig, daß der weibliche Zyklus ein leicht störbares System darstellt, das durch zahlreiche organische und psychische Einflüsse zu verändern ist; körperliche und psychische Belastungen oder Veränderungen der Lebensumstände können den Menstruationszyklus verschieben oder unterdrücken.

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