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Künzler, E. (1969). ZWEI HYPOTHESEN ÜBER DIE NATUR DER FRÜHKINDLICHEN SOZIALBEZIEHUNGEN. Psyche – Z Psychoanal., 23(1):25-57.

(1969). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(1):25-57

ZWEI HYPOTHESEN ÜBER DIE NATUR DER FRÜHKINDLICHEN SOZIALBEZIEHUNGEN

Erhard Künzler

Von den psychoanalytischen Interpretationen der Natur der Sozialbeziehungen im ersten Lebensjahr werden zwei einander gegenübergestellt, die gegensätzliche Positionen einnehmen. Die eine Auffassung, auf Freud zurückgehend, betrachtet die frühen Sozialkontakte als abgeleitet, während die andere—als deren Exponent Bowlby angeführt wird—ihnen einen elementaren Charakter zuerkennen will. Ein die gegensätzliche Interpretation bedingendes Moment dürfte in unterschiedlichen theoretischen Voreinstellungen zu sehen sein. Deshalb werden eine Reihe von Vorerfahrungen skizziert, die in die Hypothesenbildung eingegangen sind. Als nächstes wird ein kausalgenetischer Einordnungsversuch der ersten Kontakte, die der Säugling mit seiner Umwelt hat, unternommen. Er stützt sich auf bereits vorhandene theoretische Konzepte der Psychoanalyse und der Ethologie. Die Reaktion des Lächelns, allgemein als einer der wichtigsten unter den frühen Sozialkontakten anerkannt, ist der Schlüsselpunkt in der Diskussion der beiden gegensätzlichen Hypothesen. Es zeigt sich, daß die Erörterung ein Stück wissenschaftsgeschichtlicher und wissenschaftstheoretischer Problematik einschließt, welcher sich die Analyse des Verhaltens und der Seelentätigkeit des ersten Lebensjahres gegenübergestellt sieht.

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