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Grütter, E. (1969). Bräutigam, Walter: Formen der Homosexualität. Erscheinungsweisen, Ursachen, Behandlung, Rechtsprechung. Stuttgart (Ferdinand Enke Verlag) 1967, 163 Seiten, 25,—DM.. Psyche – Z Psychoanal., 23(3):237-239.

(1969). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(3):237-239

Bräutigam, Walter: Formen der Homosexualität. Erscheinungsweisen, Ursachen, Behandlung, Rechtsprechung. Stuttgart (Ferdinand Enke Verlag) 1967, 163 Seiten, 25,—DM.

Review by:
E. Grütter

Für W. Bräutigam ist Homosexualität „ein Wort, das nichts Einheitliches bezeichnet“. Er versucht, eine „klinische Typisierung der homosexuellen Erscheinungen, ihrer Ursachen und ihrer gesellschaftlichen Auswirkungen“ zu schaffen, u. a. um diskriminierende und entindividualisierende Pauschalurteile zu vermeiden (Seite 1 f.). Infolge der phänomenologischen und klinischen Orientierung gibt er eine „deskriptive, an den unmittelbar gegebenen Erscheinungen sich orientierende Krankheitsoder Verhaltenslehre“. Wenn die Psychoanalyse „Homosexualität als eine bestimmte, passive Einstellung (oder Anpassung) zum Vater definiert“, so würden damit „Motivationen und Ableitungen an die Stelle unmittelbarer Beschreibung gesetzt“ (Seite 15). Durch die allzu enge Fassung des Begriffs Sexualität kann Bräutigam auch regelmäßige infantile sexuelle Betätigungen nicht bestätigen. Er glaubt aber trotz Leugnung der kindlichen Sexualität „die psychoanalytische Behandlungsmethode praktizieren und sie als sich wandelnde Theorie bejahen“ zu können (Seite 14). Er unterscheidet (in Anlehnung an Benedetti):

1. Entwicklungshomosexuelles Verhalten

So nennt er „gleichgeschlechtliche Handlungen, zu denen es … in den Entwicklungsjahren bei jungen Männern kommt, die sich im erwachsenen Alter dann aber heterosexuell verhalten“ (Seite 20).

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