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PEP-Web Tip of the Day

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Matthes, I. (1969). Psychologie: Savioz Esther: Die Anfänge der Geschwisterbeziehung. Verhaltensbeobachtung in Zweikinderfamilien. Bern und Stuttgart (Huber), 1968. 237 Seiten, 24,— DM.. Psyche – Z Psychoanal., 23(5):393-394.

(1969). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(5):393-394

Psychologie: Savioz Esther: Die Anfänge der Geschwisterbeziehung. Verhaltensbeobachtung in Zweikinderfamilien. Bern und Stuttgart (Huber), 1968. 237 Seiten, 24,— DM.

Review by:
I. Matthes

Die Hauptfrage der Untersuchung gilt der Form und Struktur der Beziehung zum Geschwister und „läßt sich in zwei wesentliche Punkte unterteilen:

1.   Wie sich diese Beziehung vom Erstgeborenen her anbahnt, auf Grund seiner bisherigen Entwicklung und seiner Lebenssituation.

wie das Zweitgeborene allmählich in diese Beziehung hineinwächst und wie sich sein Begriff des Geschwisters konstituiert“ (Seite 47). Der Verfasserin geht es dabei um das Erfassen des Erlebnisgehaltes, der in den beobachteten Verhaltensformen zum Ausdruck kommt, wobei nicht die Häufigkeit des Vorkommens, sondern die Tatsache als entscheidend angesehen wird, daß ein Erlebnis- oder Verhaltensmerkmal grundsätzlich möglich ist; hierbei wird die Einstellung des Erkennenden als wesentlich hervorgehoben, was die Untersuchung von rein beobachtenden Studien unterscheidet. Die Arbeit gliedert sich in vier Teile, wobei der 1. und 2. Teil Theorie, Methode und Material umfassen.

Die Darstellung verschiedener Entwicklungs- und Phasentheorien für das entsprechende Alter wird etwas unsystematisch aneinandergereiht ohne weitgehende Versuche, die verschiedenen Ansätze aufeinander zu beziehen (Erikson, Spitz, Piaget, Busemann, Gesell u. a.)

Die Methode, das Material sowie der Kontext der Beobachtungen werden sorgfältig dargestellt.

Spannend wird die Lektüre für einen Leser, der an der frühkindlichen Entwicklung interessiert ist, im 3.

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