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Loch, W. (1969). ÜBER DIE ZUSAMMENHÄNGE ZWISCHEN PARTNERSCHAFT, STRUKTUR UND MYTHOS. Psyche – Z Psychoanal., 23(7):481-506.
    

(1969). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(7):481-506

ÜBER DIE ZUSAMMENHÄNGE ZWISCHEN PARTNERSCHAFT, STRUKTUR UND MYTHOS

Wolfgang Loch

Übersicht: Die Psychoanalyse ist eine Methode zur Aufdeckung der verborgenen Motive, die den irrationalen, neurotischen Symptomen und Verhaltensweisen Sinn und Bedeutung geben. Sinn und Bedeutung aber, wie Selbstwahrnehmung und Sprache, sind nur möglich im Raum interpersonaler Beziehungen zwischen wenigstens zwei Partnern. Die Aufhebung der Partnerschaft ist die Voraussetzung für die psychische Strukturbildung; die Art der Struktur hängt von der Art der Gefühlszustände ab („Sicherheit und Wohlbefinden“, „Lust — Unlust“, „Sicherheit und Befriedigung“).

Die Mythen vom Paradies und der Ödipus-Mythos spiegeln die ursprünglichen Interaktionen der frühen Dreierbeziehung im Bereich der Sprache wider. Sie erzählen von Erlebnissen, die stattfinden mußten, damit die Unterscheidung von Gut und Böse, Illusion und Realität möglich wird. Mythos, Auflösung der Partnerschaft und psychische Strukturbildung sind untereinander verknüpfte, gleichzeitige Geschehnisse. Der Mythos als erlebte Wahrheit deutet an, daß hinsichtlich der Partnerschaft, die er abbildet, eine Stufe der Autonomie erreicht worden ist.

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