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PEP-Web Tip of the Day

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D., H. (1969). Vorbemerkung der Redaktion: DIE UNRUHE DER STUDENTEN: Lernstörungen, Identitätskrisen, politischer Protest. Psyche – Z Psychoanal., 23(10):721-723.

(1969). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(10):721-723

Vorbemerkung der Redaktion: DIE UNRUHE DER STUDENTEN: Lernstörungen, Identitätskrisen, politischer Protest

H. D.

Im vorliegenden Heft resümieren fünf Psychoanalytiker der jüngeren Generation ihre Erfahrungen als Leiter von psychotherapeutischen Beratungsstellen für Studierende an den Universitäten Gießen, Berlin, Stuttgart, München und Frankfurt. Sie berichten von typischen Formen psychischer Verarbeitung der Belastungen und Konflikte, die für die Sozialadoleszenz von Studenten, die in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre an den Hochschulen der Bundesrepublik studieren, phasenspezifisch sind. Diese Berichte geben zugleich Anlaß zu einer Reflexion der therapeutischen Praxis und zur Ausbildung kausaler Hypothesen über die Psychodynamik, die in die neuartigen Verhaltensweisen dieser Studentengeneration eingeht und aus ihnen resultiert.

Wenn von der „Unruhe“ der Studenten die Rede ist, so ist hier die psychische Unruhe gemeint, die zu Symptomen gerinnen, agiert werden oder zu kalkuliertem politischen Handeln „sublimiert“ werden kann. Lernstörungen und Prüfungsängste, die mit sexuellen und anderen psychosomatischen Störungen verflochten sind, treiben die studentischen Patienten in die Beratungsstellen. Hinter der manifesten Symptomatik zeigen sich im therapeutischen Gespräch unbewältigte ödipale Konflikte, die durch die vielfältigen Belastungen und Probleme im Erfahrungsfeld dieser Patienten reaktiviert werden. Jene ödi-palen Konflikte resultieren offenbar aus einer generationsspezifischen Kindheitssituation: vaterlose, von Müttern geführte Familien, in die die („Helden“-) Väter als Geschlagene heimkehrten.

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