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Berndt, H. (1969). Psychotherapie Dörner, Klaus: Die Hochschulpsychiatrie. Sozialpsychiatrischer Beitrag zur Hochschulforschung. Stand und Kritik. (Forum der Psychiatrie, hg. v. H. Bürger-Prinz, Bd. 17.) — Stuttgart (Enke) 1967. X, 164 Seiten, 22,— DM.. Psyche – Z Psychoanal., 23(10):803.

(1969). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(10):803

Buchbesprechungen

Psychotherapie Dörner, Klaus: Die Hochschulpsychiatrie. Sozialpsychiatrischer Beitrag zur Hochschulforschung. Stand und Kritik. (Forum der Psychiatrie, hg. v. H. Bürger-Prinz, Bd. 17.) — Stuttgart (Enke) 1967. X, 164 Seiten, 22,— DM.

Review by:
Heide Berndt

Die Unklarheit über das Thema, die sich beim Lesen der Buchtitel einstellt, verschwindet auch nach eingehender Lektüre nicht vollständig. Die angebotene Fülle des aus Sekundäranalysen bestehenden Materials droht den Leser zu ersticken. Dieser Eindruck ist erstaunlich, da der Autor seine kritische Haltung zum Material überall deutlich durchscheinen läßt.

Zum Thema: es handelt sich nicht, wie man zunächst meinen konnte, um eine Darstellung des Hochschullehrfaches Psychiatrie der medizinischen Fakultät, sondern um eine Aufarbeitung der Literatur über psychiatrische Probleme an Hochschulen (fast ausschließlich der USA), — um die psychologischen Schwierigkeiten, die den Studenten aus ihrer Studiensituation erwachsen.

Arbeitet man sich durch einen Wust von Namen und schwer überschaubaren, niemals recht miteinander vergleichbaren sozialwissenschaftlich-statistischen Untersuchungsergebnissen hindurch, so stößt man immer wieder auf die gleiche Kritik des Autors: die amerikanische „Hochschulpsychiatrie“ dient der Erziehung zur Konformität. (Der dialektische Begriff der Anpassung wird meist in dem negativen Sinne einer konformistischen Anpassung gebraucht.) Diese Kritik wird am klarsten in Teil III des Buches: Trends zukünftiger psychiatrischer Hochschulforschung (S. 127 ff.) formuliert. „Zentraler Begriff für die amerikanische Hochschulpsychiatrie ist heute der Persönlichkeitswandel, in dem sich für sie die Frage der sozialisierenden Wirkung des College stellt, in dem sich aber für uns zugleich die kritische Frage stellen muß, ob hier nicht die hochschulpsychiatrische Intention zum Selbstzweck geworden ist, die nicht nur die doch kritisierte Wirklichkeit der Hochschule unverändert läßt und sie nur kulturell überhöht, sondern auch die Erreichung ihres eigenen Zieles (weniger „drop-outs“ zu produzieren — H.

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