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Beckmann, D. (1969). Moser, U., I. v. Zeppelin und W. Schneider: Computer-Simulation eines Modells neurotischer Abwehrmechanismen: Ein Versuch zur Formalisierung der psychoanalytischen Theorie. Bull. 2 des Psychol. Instituts der Universität Zürich (Hg.: U. Moser) 1968, Seiten 1—108.. Psyche – Z Psychoanal., 23(11):876-877.

(1969). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(11):876-877

Moser, U., I. v. Zeppelin und W. Schneider: Computer-Simulation eines Modells neurotischer Abwehrmechanismen: Ein Versuch zur Formalisierung der psychoanalytischen Theorie. Bull. 2 des Psychol. Instituts der Universität Zürich (Hg.: U. Moser) 1968, Seiten 1—108.

Review by:
D. Beckmann

U. Moser, I. v. Zeppelin und W. Schneider entwickeln ein logisches Modell für ein Teilgebiet der psychoanalytischen Abwehrlehre. Die Struktur der Abwehrprozesse bei Bestehen eines neurotischen Konflikts und bei Unabhängigkeit von Umwelteinflüssen wird in einer Form definiert, die Simulationen der theoretischen Variablen auf einem Rechner ermöglichen. Als Regelgrößen benutzen die Autoren Lustaffekte und Vermeidung von Unlust in einer Reihe von kombinierten Variablen. Zentral ausgesteuert wird ein zeitlich normierter Triebablauf, dem ein individuell entwickeltes Muster an Angst — Unlust zugeordnet ist. Die Abwehrleistung bezieht sich auf eine Funktion, die im Modell eine zentrale Stelle einnimmt: in jedem Teilschritt des Triebablaufes werden die mit dem aktuellen Maß an Besetzung gewichteten Ängste (multiplikative Verknüpfung) als determinierende Variablen bestimmt, die je nach Ausmaß eine Hierarchie von epigenetisch entwickelten Abwehrformen in Bewegung setzen. Angst und Besetzung sind zweidimensional nach Selbst und Objekt sowie nach Entwicklungsphasen gegliedert. Die Autoren unterscheiden sechs Stufen von Abwehrmechanismen, die hier im einzelnen nicht referiert werden können. Die klinisch gebräuchlichen Termini (Verdrängung, Projektion usw.) lassen sich in dieses Schema interpretativ eingliedern, sind im Modell jedoch wesentlich präziser, aber auch abstrakter gefaßt.

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