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PEP-Web Tip of the Day

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Moeller, M.L. (1969). SEELISCHE KONFLIKTE UND. KREATIVITÄT: Bericht über ein Kolloquium der Internationalen Gesellschaft für Psychopathologie des Ausdrucks. Psyche – Z Psychoanal., 23(12):947-950.

(1969). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(12):947-950

Mitteilung

SEELISCHE KONFLIKTE UND. KREATIVITÄT: Bericht über ein Kolloquium der Internationalen Gesellschaft für Psychopathologie des Ausdrucks

Michael Lukas Moeller

Zum VI. Kolloquium der Internationalen Gesellschaft für Psychopathologie des Ausdrucks hatte der deutschsprachige Zweig nach Linz geladen. In den drei Tagen vom 26.—28. September lief ein Staccato von kaum integrierbaren Vorträgen ab, deren Höchstdauer von meist zehn Minuten durch aufleuchtende Warnlampen und Abschalten des Mikrophons garantiert wurde. 25 Vorträge wurden mit zusätzlichen Kurzfilmvorführungen täglich dicht an dicht gereiht. Das Organisationskomitee hatte für einen pünktlichen Ablauf gesorgt, eine großartige Leistung, wenn man das kardinale narzißtische Symptom der Redner, nämlich die ebenso übliche wie lästige Zeitüberschreitung bei Vorträgen kennt. Dennoch blieb auch dieses Kolloquium nicht vom typischen Desaster zahlreicher Kongresse verschont. Der Aufbau jeder Tagung entscheidet über ihre bewußtseinsverändernde bzw. kreative Wirkung ebensosehr wie das, was inhaltlich geboten wird. Die Struktur dieses Kolloquiums erfordert also ebenso starke kritische Aufmerksamkeit wie sein Inhalt.

Das VI. Kolloquium stand unter dem allzu umfassenden Thema „Psychopathologie und Kunst“. Das war auch nach Auffassung der Initiatoren sehr kühn, da weder „Psychopathologie“ noch „Kunst“ befriedigend definiert werden können—geschweige denn deren Verhältnis zueinander.

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