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Orgel, S.Z. (1969). Stokes Adrian: Reflections on the Nude (Gedanken über das Nackte in der Kunst). London (Tavistock Publications) 1967. 64 Seiten, 18 sh. 6 d.. Psyche – Z Psychoanal., 23(12):955.

(1969). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(12):955

Stokes Adrian: Reflections on the Nude (Gedanken über das Nackte in der Kunst). London (Tavistock Publications) 1967. 64 Seiten, 18 sh. 6 d.

Review by:
Samuel Z. Orgel

Translated by:
K. Hügel

Die Psychoanalyse betrachtet Kunst als eine Tätigkeit, die das Ziel verfolgt, unbefriedigte Wünsche des Künstlers selbst und dann auch seines Publikums zu stillen. Der Künstler strebt danach, sich zu befreien und anderen, die unter ähnlichen blockierten Wünschen leiden, Freiheit anzubieten. Er stellt seine privaten Wunschphantasien als erfüllt dar; um sie aber zu einem Kunstwerk zu gestalten, muß er das Peinliche an ihnen verwandeln und mildern, den persönlichen Ursprung unkenntlich machen und durch die Schönheit seines Werkes die Menschen mit einer Lustprämie bestechen.

In seinem kleinen, aber anregenden Buch weist Stokes auf die mächtigen latenten Quellen hin, die bei einer Triebfreisetzung aufspringen. Er behandelt Eindrücke aus der Kindheit des Künstlers, die sich in seiner Lebensgeschichte und seiner Arbeit spiegeln. Die Probleme künstlerischer Produktion und Beurteilung von Kunstwerken werden im Lichte psychoanalytischen Wissens beleuchtet. Kunst ist eine annehmbare Realität, in der der Künstler durch seine Imagination, durch symbolische und Ersatzbefriedigung wirkliche Affekte hervorrufen kann. Stokes sieht die Kunst als ein Zwischenreich zwischen der Realität, die Versagung der Wünsche auferlegt, und der wunscherfüllenden Welt der Imagination an—eine Region, in der das Omnipotenzstreben des Menschen noch voll in Kraft ist.

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