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Gillespie, W.H. (1972). Die Bedeutung der Eltern für die Ausbildung der Gescblecbtsidentität. Psyche – Z Psychoanal., 26(1):71-72.

(1972). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(1):71-72

Die Bedeutung der Eltern für die Ausbildung der Gescblecbtsidentität

William H. Gillespie

Ich habe klinisches Material beizutragen. Der Fall ist deshalb interessant, weil der Patient ein eineiiger Zwilling ist; der andere Zwilling ist noch bei einem Kollegen in Behandlung.

Mein Patient hatte eine nur unvollständige Analyse. Er ist, so möchte ich sagen, manisch-depressiv, jedenfalls hochgradig zyklothym. Während seiner depressiven Phasen war er suizidal, vielleicht nicht im eigentlich psychiatrischen Sinne selbstmordgefährdet, aber er dachte ständig über Selbstmord nach. In den manischen Phasen benahm er sich äußerst töricht. Sein Zwillingsbruder — an der Eineiigkeit besteht kein Zweifel — ist nach Aussage meines Kollegen nicht manisch-depressiv; das spricht gegen die Erblichkeit der manisch-depressiven Psychose. Warum sind diese Zwillinge nun so unähnlich?

Der Zwillingsbruder hatte eine ziemlich normale körperliche Entwicklung. Mein Zwilling war jedoch jahrelang krank; nach vielen Fehldiagnosen wurde schließlich entdeckt, daß er eine polyzystische Niere besaß, die entfernt wurde. Diese Tatsache erklärt die abweichende Entwicklung und ist m. E. für den Unterschied verantwortlich.

Mein Patient kam zur Behandlung, weil das Leben ihm nicht lebenswert erschien und er kein Ziel vor sich sah. Er hatte eine Arbeitshemmung, konnte sich an nichts freuen. Der Vater war ein reicher Mann, er selbst aber hatte nie Geld verdienen können. Er führte das Leben eines reichen Playboys.

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