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Edelheit, H. (1972). Bericht über die Diskussion zu „Sprache und Psychoanalyse“. Psyche – Z Psychoanal., 26(2):89-94.

(1972). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(2):89-94

Bericht über die Diskussion zu „Sprache und Psychoanalyse“

Henry Edelheit

Translated by:
H.-V. Werthmann

Im Anschluß an seine Zusammenfassung des Beitrags von V. H. Rosen notiert Edelheit, daß das Ich wesentlich eine vorbewußte psychische Struktur ist und zum Teil durch die Sprachentwicklung bestimmt wird. Daher könne das Studium des Vorbewußten eher als das des Unbewußten relevante Daten für die Theorie des sprachlichen Relativismus liefern. Wahrscheinlich ist das sprachlich determinierte vorbewußte Ich das psychoanalytische Analogon zur Sprache in der Sapir-Whorf-Hypothese. (Rosens Interesse gilt vor allem den reziproken Einflüssen zwischen den vorbewußten Sprachfunktionen des Ichs und den unbewußten Abwehrmechanismen, Gedächtnisspuren, Affekten usw.)

Lajos Székely (Stockholm) wies darauf hin, daß die Linguisten die Sprache als Medium der interpersonalen Kommunikation auffassen, während die Psychoanalytiker Sprache als einen komplexen intrapsychischen Prozeß verstehen, der ganze Ketten intrapsychischer Vorgänge vermittelt. Er fügte hinzu, daß die semantische Struktur nicht vor der Latenzperiode ausreift und daß in der vorangehenden Phase Worte noch nicht klar von Dingen getrennt sind. Dieser Phase entspricht die von Luria und Piaget (vgl. Wygotski, 1934) beschriebene egozentrische Sprache und das psychoanalytische Konzept des magischen Denkens. In der egozentrischen Phase benutzt das Kind die Sprache, um das Leitverhalten des Erwachsenen zu internalisieren.

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