Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To search only within a publication time period…

PEP-Web Tip of the Day

Looking for articles in a specific time period? You can refine your search by using the Year feature in the Search Section. This tool could be useful for studying the impact of historical events on psychoanalytic theories.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Stierlin, H. (1972). Psycboanalytische Sprachtheorie: Lorenzer, Alfred: Sprachzerstörung und Rekonstruktion. Vorarbeiten zu einer Metatheorie der Psychoanalyse. Frankfurt (Suhrkamp) 1970. 214 S., 14 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 26(2):149-152.

(1972). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(2):149-152

Buchbesprechungen

Psycboanalytische Sprachtheorie: Lorenzer, Alfred: Sprachzerstörung und Rekonstruktion. Vorarbeiten zu einer Metatheorie der Psychoanalyse. Frankfurt (Suhrkamp) 1970. 214 S., 14 DM.

Review by:
H. Stierlin

Das Buch greift drei zusammenhängende Kernprobleme der psychoanalytischen Theorie und Praxis auf. Es behandelt 1. die Psychoanalyse als wissenschaftliche Disziplin, 2. die Rolle der Sprache in der Neurose und 3., von diesen Erwägungen ausgehend, das Wesen der psychoanalytischen Therapie.

Lorenzer erschöpft diese Themen natürlich nicht — wer könnte das? Aber auf 211 Seiten umspannt er in knapper, unpolemischer Sprache ein erstaunlich weites Gebiet. Man erkennt, daß er das heutige psychoanalytische Wissen beherrscht und zugleich mit relevanten soziologischen und philosophischen Anschauungen vertraut ist. So diskutiert er u. a. Jaspers, Rickert, Binswanger, Habermas und Wittgenstein. Bei der sorgfältigen Lektüre seiner Arbeit wird deutlich, wie originell sie ist und welche Bedeutung sie für viele Probleme der Humanwissenschaften hat. Ich werde einige dieser Implikationen erwähnen, will aber zunächst Lorenzers hauptsächliche Gedanken skizzieren und beginne mit seiner Diskussion der Wissenschaftlichkeit der Psychoanalyse.

Hier ist die entscheidende Frage, ob die Psychoanalyse Natur- oder Geisteswissenschaft ist. Als Naturwissenschaft hätte sie Hypothesen vorzulegen, die früher oder später zu verifizieren oder zu falsifizieren wären. Sie hätte sich — in dem von Jaspers und Rickert definierten Sinne — auf „erklärende“ Verfahrensweisen zu stützen.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.