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Lorenzer, A. (1972). Sigmund Freud — ein Lerntheoretiker?. Psyche – Z Psychoanal., 26(2):156-168.

(1972). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(2):156-168

Sigmund Freud — ein Lerntheoretiker?

Review by:
A. Lorenzer

„Mir scheint, es gibt ein Gebiet, auf dem sich heute alle philosophischen Forschungen schneiden — das der Sprache. Hier kreuzen sich die Untersuchungen von Wittgenstein, die analytische Philosophie der Engländer, die von Husserl ausgehende Phänomenologie, die Studien von Heidegger, die Arbeiten der Bultmann-Schule und der anderen Schulen der neutestamentarischen Exegese, die Arbeiten auf dem Gebiet der vergleichenden Religionsgeschichte und der Anthropologie über Mythos, Ritus, Glaubensformen und -inhalte — und schließlich die Psychoanalyse.“ (Ricoeur, S. 15)

„… daß die Sprachkritik das Erbe der Kantischen Transzendentalphilosophie anzutreten hat.“

(Kamlah/Lorenzen, S. 15)

Helmut Thomä hat in dieser Zeitschrift 1959 unter dem Titel: „Sigmund Freud — ein Daseinsanalytiker?“ den Versuch von Medard Boss, einen „harmonischen Einklang von Praxis der Psychoanalyse und Daseinsanalytik“ (S. 883) auszuweisen, einer kurzen, aber scharfen Kritik unterworfen.

Die Auseinandersetzung zwischen Psychoanalyse und Daseinsanalytik hat in der Zwischenzeit ihre Aktualität verloren, und es würde sich kaum lohnen, an jene Diskussion zu erinnern, wäre nicht der Boss'sche Versuch exemplarisch für ein bestimmtes Vorgehen, psychoanalytische Praxis von einer ihr fremden Theorie her auf den Begriff bringen zu wollen — und gäbe nicht das aktuelle Unternehmen, Psychoanalyse und Sprachtheorie zu verbinden, Anlaß, sich jenes Vorgangs zu erinnern.

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