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Stein, H. (1972). Schmidbauer, Wolfgang und Jürgen vom Scheidt: Handbuch der Rauschdrogen. München (Nymphenburger Verlagshandlg.) 1971, 260 Seiten, 19,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 26(4):323-324.

(1972). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(4):323-324

Schmidbauer, Wolfgang und Jürgen vom Scheidt: Handbuch der Rauschdrogen. München (Nymphenburger Verlagshandlg.) 1971, 260 Seiten, 19,80 DM.

Review by:
H. Stein

Die Flut der Bücher zur „Drogenwelle“, die sachliche Information anbieten wollen, ist kaum noch zu überblicken; einen Standort zu gewinnen, nicht nur für den Leser schwer; Objektivität, wo sie nicht harte Daten über harte Drogen betrifft, schwierig. Inmitten lautstarker und leiser (nicht weniger starker) Parteiungen vermag dieses sachliche Sachbuch sich in respektabler Weise zu behaupten. Manche Widersprüchlichkeiten werden vermerkt, kommen unvermerkt zu Wort, spiegeln oft mehr eine „aussichtslose Situation“ (S. 223), als daß die Reflexion ihrer soziologischen und psychologischen Aspekte bündige Antwort geben könnte — angesichts der Parteiungen eher ein Verdienst des Buches.

Unter mehr als 60 alphabetisch geordneten Stichworten von Alkohol bis zu den Weckaminen und dem geheimnisumwobenen Yage wird reiches Informations-material über „Rauschdrogen“ angeboten, die Abschnitte über Cannabis, LSD und Mescalin referieren den neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung, zwei Artikel zur Soziologie und Psychologie der Rauschdrogen sprengen den Rahmen eines Sachbuches und verweisen auf die Notwendigkeit, Lösungen zu suchen, die über das Drogenproblem im engeren Sinne hinausführen. Ein letzter Rahmenartikel zur Medizin und Psychopharmakologie gewinnt wieder den sicheren Boden chemischer und klinischer Daten.

Aus der Sicht und Erfahrung einer Drogenberatungsstelle geschrieben, versucht das Buch, dem öffentlichen Bewußtsein alarmierende Fakten nahezubringen, zugleich Verständnis zu wecken; es ist in Details, wenn auch schwankend und leiser, identifiziert mit positiven Impulsen und Anstößen, welche das Phänomen „bewußtseinserweiternder“ Drogen einem vom westlichen Denken geprägten Bewußtsein zu geben vermöchte.

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