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Richter, H. (1972). Vorbemerkung. Psyche – Z Psychoanal., 26(5):325.

(1972). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(5):325

Vorbemerkung

Horst-Eberhard Richter

1932 schilderte D. Burlingham die Vorteile der Einbeziehung von Müttern in die Kinderanalyse. Oberndorf berichtete als erster (1933 und 1938) über eine psychoanalytische Behandlung von Ehepaaren. Auf dem Psychoanalytischen Kongreß in Nyon 1936 lautete ein Hauptthema: „Familienneurose und neurotische Familie“. Laforgue, Leuba und Aichhorn diskutierten vor allem über pathogene Beziehungen zwischen Ehepaaren sowie zwischen Eltern und Kindern. Seitdem vergingen allerdings rund zwanzig Jahre, ehe die psychoanalytische Erforschung der Familiendynamik und die Untersuchung der Möglichkeiten einer psychoanalytischen Familientherapie auf breiter Ebene einsetzte und inzwischen zu einem stattlichen Anwachsen der einschlägigen Literatur geführt hat.

Es stellte sich dabei immer wieder die Frage: Ist das komplexe Zusammenspiel bewußter und unbewußter Austauschprozesse in der Familiengruppe überhaupt ganzheitlich psychoanalytisch überschaubar und konzeptualisierbar? Oder landet man bei solchen Versuchen notwendigerweise bei Kategorien, die allzu allgemein und oberflächlich geraten, als daß man sie noch „psychoanalytisch“ nennen könnte? Inzwischen kann man registrieren, daß sich eine im engeren Sinne psychoanalytische Familienforschung herausgebildet hat, deren Fortschritte auf dem Weg zu einer differenzierten Erfassung familiendynamischer Prozesse und Strukturen unverkennbar sind.

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