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Rosenkötter, L. (1972). Psychoanalyse: Brome, Vincent: Sigmund Freud und sein Kreis. Wege und Irrwege der Psychoanalyse. München (List) 1969. 270 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 26(5):389-390.

(1972). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(5):389-390

Buchbesprechungen

Psychoanalyse: Brome, Vincent: Sigmund Freud und sein Kreis. Wege und Irrwege der Psychoanalyse. München (List) 1969. 270 Seiten.

Review by:
L. Rosenkötter

Der Rezensent ist seinem ersten Impuls nach der Lektüre dieses Buches, es unbesprochen der Redaktion zurückzugeben, nicht gefolgt, sondern hat beschlossen, das Odium des Streitlustigen in Kauf zu nehmen, um einer notwendigen Kontroverse nicht aus dem Wege zu gehen. Dieses Buch ist ein zweiter, verdünnter Aufguß der mittlerweile recht umfangreichen historisch-biographischen Literatur über die Entwicklung der Psychoanalyse. Es stützt sich auf die Freud-Biographie von Jones, Freuds Selbstdarstellungen, seinen sehr umfangreichen Briefwechsel, biographische Veröffentlichungen anderer wichtiger Autoren, besonders C. G. Jungs und dem Fachmann seit langem bekannte Literatur, z. B. Wittels, Wortis u. a. m. Es stellt die Entwicklung der Beziehungen Freuds zu seinen geistigen Partnern, Bundesgenossen und Kontrahenten seit der Freundschaft mit Fließ dar, wobei der Autor weniger der Größe und Originalität dieser Persönlichkeiten, sondern mehr ihren allzumenschlichen Seiten nachspürt. So bestätigt sich noch einmal Freuds Selbsturteil, daß ihm geliebte Freunde und gehaßte Feinde notwendig waren und er sie sich stets zu verschaffen wußte. Freuds Leidenschaftlichkeit in seinen Männerfreundschaften, durch Intellekt und Reflexion gezügelt, wird wiederum deutlich, aber wem sagt der Autor das? Hinweise auf latente homosexuelle Tendenzen Freuds erscheinen dem Psychoanalytiker als eine Binsenweisheit; die bisexuelle Anlage des Menschen ist ubiquitär, der Verweis auf sie banal und nichtssagend.

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