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Hoffmann, S.O. (1972). Neutralisierung oder autonome Ich-Energien?: Der Beitrag von R. W. White. Psyche – Z Psychoanal., 26(6):405-422.

(1972). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(6):405-422

Neutralisierung oder autonome Ich-Energien?: Der Beitrag von R. W. White

S. O. Hoffmann, Dipl.-Psych.

Hoffmann skizziert den Stand der Diskussion zur Frage der Energieversorgung des Ichs und versucht zu zeigen, daß diese Diskussion zur Annahme einer primär neutralen Ich-Energie (anstelle einer aus Triebenergien neutralisierten) tendiere. Als Kronzeugen führt er H. Hartmann, E. Kris, E. Jacobson und S. Lustman an. Konsequenter als Hartmann und andere hat R. W. White („Ego and Reality in Psychoanalytic Theory“, 1963) diesen Schritt vollzogen. Hoffmann zufolge hat Whites Konzept den Vorteil, einfacher und empirisch besser bestätigt zu sein (als etwa noch die Annahmen H. Hartmanns) und — lange vorbereitet — eine Lücke der psychoanalytischen Theorie zu füllen. Whites Ichpsychologie arbeitet — auf der Basis der Annahme nicht-triebhafter Ichleistungen und in guter Übereinstimmung mit der nicht-psychoanalytischen Entwicklungs-psychologie — mit dem Konzept einer Betätigungs-(Funktions-)Lust, die auf die Erlangung von Kompetenz im Verhalten zur Umwelt abzielt. Revisionen psychoanalytischer Begriffe wie Identifizierung, Ichstärke, Narzißmus und Angst schließen sich an.

„Die Frage der Triebeinteilung ist lediglich eine heuristische Angelegenheit…. Es ist nicht zu beweisen, welche Arten von Trieben es gibt, sondern es ist zu fragen: Mit welcher Triebeinteilung kann man am ehesten und widerspruchfreiesten verschiedene tatsächliche seelische Erscheinungen einheitlich erfassen?“ O. Fenichel (1935)

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