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Dettmering, P. (1972). Stone, Irving: Der Seele dunkle Pfade. Ein Roman um Sigmund Freud. Aus dem Amerikanischen von Norbert Wölfl. München (Droemer) 1971. 896 S., Leinen 28 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 26(7-8):627-628.

(1972). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(7-8):627-628

Stone, Irving: Der Seele dunkle Pfade. Ein Roman um Sigmund Freud. Aus dem Amerikanischen von Norbert Wölfl. München (Droemer) 1971. 896 S., Leinen 28 DM.

Review by:
P. Dettmering

Dieser Roman wöge leicht und wäre auf literarischer Ebene rasch abzutun, träte er nicht als “Roman um Sigmund Freud” mit dem Anspruch der Authentizität auf. Sein Verfasser, der bereits Van Gogh und Michelangelo einem großen Leserpublikum menschlich nahegebracht hat, war jahrelang bemüht, seines Gegenstandes habhaft zu werden; das Nachwort zählt die vielen Berater auf, die der Psychoanalyse auf die eine oder andere Weise nahestehen. Der Auffassung, es handele sich hier um den authentischen und von psychoanalytischer Seite autorisierten Freud-Roman, steht also beim durchschnittlich informierten Literatur-Konsumenten nichts im Wege. Auch bleibt der Segen von oben, aus den Kreisen derer, die von Berufs wegen mit Literatur zu tun haben, nicht ganz aus: ein alter Literat wie Willy Haas stellte in der “Welt der Literatur” kürzlich fest, der Roman lasse auf “wirklich nahe, fast persönliche, familiäre Vertrautheit mit dem Meister(!) schließen”. Kann das Leserpublikum, das den Roman auch hierzulande in großen Mengen liest, zu einem anderen Urteil kommen?

Es lohnt sich, einige Textstellen zu zitieren, um zu zeigen, daß der Held des Romans — “Sigmund” — mehr mit Irving Stone als mit Freud gemein hat.

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