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PEP-Web Tip of the Day

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Lüter, P. (1972). Brückner, Peter: Zur Sozialpsychologie des Kapitalismus. Sozialpsychologie der antiautoritären Bewegung I. (Veröffentlichungen des Psychologischen Seminars der TU Hannover). Frankfurt a. M. (Europäische Verlagsanstalt) 1972. 179 Seiten, Snolin Broschur, 12 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 26(7-8):644-648.

(1972). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(7-8):644-648

Brückner, Peter: Zur Sozialpsychologie des Kapitalismus. Sozialpsychologie der antiautoritären Bewegung I. (Veröffentlichungen des Psychologischen Seminars der TU Hannover). Frankfurt a. M. (Europäische Verlagsanstalt) 1972. 179 Seiten, Snolin Broschur, 12 DM.

Review by:
Peter Lüter

Peter Brückners “Sozialpsychologie …” will zur Selbstreflektion der Studentenbewegung beitragen. Der Autor tritt damit zum zweiten Mal als Interpret der neuen Linken auf. Dem zur Besprechung vorliegenden Buch ging 1968 der Subtilität und Scharfsinn mit Engagement verbindende Essay “Die Transformation des demokratischen Bewußtseins” (in: Agnoli/Brückner: Die Transformation der Demokratie: Frankfurt a. M., 1968) voraus.

Vergegenwärtigen wir uns die Situation in großen Zügen:

Sofern die Individuen und Gruppen, die in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre die Revolte der Studenten, Lehrlinge und Schüler getragen haben, nicht überhaupt in die Isolation versprengt sind, beherrschen heute Tendenzen zur formalen Organisation die politische Jugend und die jungen Erwachsenen. Die Analyse der Studentenbewegung als einer “kleinbürgerlichen Massenbewegung” führte zum Versuch des Verlassens eben jenes (klein-)bürgerlichen Standpunktes, zur Hinwendung zum Proletariat. Das Fehlen einer revolutionären Organisation jedoch, die Einschätzung bestehender Parteien und Gewerkschaften als revisionistisch, mündete in die Gründung eigener Organisationen und Zirkel, die in der Folgezeit sich als einzig legitime Vertreter proletarischer Interessen verstanden, je für sich mit der sicheren Überzeugung, Kern der künftigen großen Partei zu sein.

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